Minister Hermann mit der ersten Stadtbahnfahrkarte ins Zabergäu beschenkt

Stadbahn pro Zabergäu kommt mit dem Fahrrad zum Verkehrsminister

Zwei Gründe gab es, dem Verkehrsminister Winfried Hermann in Stuttgart am Dienstag, 6. Juli, einen Besuch abzustatten. Zum einen, um an die Streckenstillegung des Zabergäubahn vor 35 Jahren zu erinnern und zum andern die derzeitigen Stadtradelaktionen in Güglingen.
Also machten sich zwei Mitglieder des Vereins „Zabergäu pro Stadtbahn“ mit Sitz in Güglingen auf und traten kräftig in die Pedale, um dem Verkehrsminister rechtzeitig zum vereinbarten Termin eine symbolische Fahrkarte von Stuttgart nach Zaberfeld und zurück für die erste Fahrt mit der neuen Stadtbahn ins Zabergäu zu überbringen.

Die rund 140 km lange Fahrt erfolgte bei freundlichem und nicht zu heißem Radelwetter bis nach Stuttgart größtenteils auf dem Neckartalradweg. In Stuttgart mussten dann im Schlosspark Kolonien von Nilgänsen durchquert werden, um anschließend den gewaltigen Baumaßnahmen für Stuttgart 21 auf schwer zu findenden Wegen auszuweichen.
Dank der exakten Vorplanung per Navigationssoftware gelang es dennoch, rechtzeitig die selbst angefertigte symbolische Fahrkarte verbunden mit einem heimischen Weinpräsent zu übergeben. Für ein angenehmes und lockeres Schwätzchen mit Minister Hermann über die Zabergäubahn, Fahrräder im allgemeinen und verkleidete Liegeräder im besonderen (siehe Bild) war auch noch Zeit.
Als Anerkennung für die radlerische Leistung übergab Winfried Hermann seinen Besuchern sein neuestes Buch und wünschte eine gute Heimfahrt, die bei leichtem Regen und einem Endspurt durchs Zabergäu mit leerem Pedelec-Akku endete. Das Human-Power-Liegerad fährt übrigens ohne Strom.
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