4. HSO-Konzert: JUNGE TALENTE 15:00 Uhr

Wann? 30.01.2022 15:00 Uhr

Wo? Harmonie - Theodor-Heuss-Saal, Allee 28, 74072 Heilbronn DEAuf Google Maps anzeigen
Erica Piccotti
 
HSO
Heilbronn: Harmonie - Theodor-Heuss-Saal | Französische Meisterwerke aus drei Jahrhunderten:

Jean Philippe Rameau:  Ballettsuite (arrangiert von Felix Mottl)

Camille Saint-Saëns:      Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33
                                         Solistin: Erica Piccotti

Francis Poulenc:             Sinfonietta

Dirigent: Alois Seidlmeier

Das erste Cellokonzert von Camille Saint-Saëns war schon immer ein Favorit aller großen Cellovirtuosen. Der ungeheuer leidenschaftliche und stürmische Beginn reißt auch das Publikum sofort mit – und wenn dann noch so viel jugendliches Temperament im Spiel ist wie bei unserer Solistin Erica Piccotti, dann ist ein grandioses Konzerterlebnis zu erwarten.
Französischer Geist und Esprit funkeln auch aus den beiden anderen Kompositionen: Wie kraftvoll und gleichzeitig elegant französische Barockmusik klingen kann, ist in den Orchestersätzen aus Ballettopern und Ballettkomödien von Jean-Philippe Rameau zu hören, und dass auch im 20. Jahrhundert melodisch, mitreißend und elegant komponiert wurde, zeigt sich im Hauptwerk des Abends: Francis Poulenc hat seinen Geniestreich bescheiden und ein wenig selbstironisch „Sinfonietta“ genannt, aber bei diesem dreißigminütigen Orchesterwerk handelt es sich um eine Sinfonie mit allem, was dazugehört: Vier Sätze, ein groß besetztes Sinfonieorchester und jede Menge farbenfrohe, witzige und charmante Musik, mit deutlichen Verbeugungen vor Mozart, Strawinsky und Tschaikowsky, aber immer unverkennbar Poulenc. Freuen Sie sich auf drei französische Meisterwerke aus drei Jahrhunderten, auf drei Hörabenteuer mit Charme, Esprit und Verve. Chapeau!


Karten für das Konzert sind online unter www.hn-sinfonie.de/konzertkartenoder persönlich bei der Tourist-Information Heilbronn oder der Heilbronner Stimme buchbar. Die Tickets werden personalisiert. Für die Buchung der Tickets sind  Name und Telefonnummer jedes einzelnen Besuchers erforderlich.

Beim Konzert gelten die aktuellen Coronabestimmungen.
Alarmstufe II: Personenobergrenze 500 Besucher und 2-G-plus , Impfnachweis mit QR-Code. Besucher ab 18 Jahren müssen eine FFP2 oder vergleichbare Maske tragen.

KOMBITICKET: Wie immer gilt die Eintrittskarte am Veranstaltungstag als Fahrausweis der 2. Klasse im Verkehrsverbund HNV (3 Stunden vor Konzertbeginn bis Betriebsschluss).

ERICA PICCOTTI   VIOLONCELLO

"Just stop thinking about classical music as boring. It is so not true!"

Fast so lange, wie sie zurückdenken kann, hat Erica Piccotti schon ihr Cello in der Hand – seit sie im Alter von fünf Jahren erkannt hatte, dass Geigentöne zu hoch sind für ihren Geschmack. Die besondere Verbindung zu ihrem Instrument aber ist für sie der Ausdruck ihrer innigen Beziehung zur Musik selbst: Sie ist für sie der einfachste und direkteste Weg, zu den Menschen zu sprechen. Erica Piccotti glaubt fest daran: Wer klassische Musik früh genug in sein Leben lässt, kann sie gar nicht langweilig finden. Und was inspiriert sie? Vor allem das aufregende Leben selbst mit all seinen Begegnungen, Entdeckungen und Erlebnissen, mit den schönen, aber auch den nicht so leichten Seiten des Musikerdaseins. Ihre Familie in Rom ist ihr fester Anker und ein sicherer Hafen – und Pasta Carbonara eine (andere) große Leidenschaft.

Die 1999 geborene Cellistin Erica Piccotti begann ihre Ausbildung in ihrer Heimatstadt Rom in der Klasse von Francesco Storino an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Im Alter von 14 Jahren wechselte sie zu Antonio Meneses, der sie sowohl an der Hochschule der Künste Bern als auch an der Walter Stauffer Academy in Cremona unterrichtete. Neben ihrem Hauptfachunterricht nahm sie an Meisterkursen bei Frans Helmerson, David Geringas, Mario Brunello, Julius Berger und Thomas Demenga teil.

Neben zahlreichen Auszeichnungen italienischer Instrumentalwettbewerbe erspielte sie sich 2014 den ersten Preis bei der International Cello Competition Antonio Janigro in Zagreb sowie den zweiten Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb 2017. Seit 2017 wird sie von der Associazone Culturale Musica con le Ali gefördert. Eine besondere Ehre wurde ihr 2013 mit der Verleihung des Alfiere della Repubblica für herausragende musikalische Leistung junger Künstler durch den italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano zuteil. 2020 wurde sie zum Young Artist of the Year vom ICMA gewählt.

Sie spielt auf einem Cello von Francesco Ruggeri (Cremona, 1692), das ihr von der Mailänder Fondazione Micheli zur Verfügung gestellt wird.
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