57 Techniker-Absolventen präsentierten ihre Abschlussarbeiten

Nico Göhring, Marcel Blumenstock und Björn Holspach (von links nach rechts) am Stand ihrer Roboterzelle bei der Präsentation der Techniker-Abschlussarbeiten an der Wilhelm-Maybach-Schule
Sein Ziel, Programmierer zu werden, hat Björn Holspach mit der Techniker-Weiterbildung an der Wilhelm-Maybach-Schule erreicht. „Das ist der beste Weg, wenn man kein Abitur hat“, sagte der gelernte Elektroniker für Automatisierungstechnik bei der Präsentation der 54 Abschlussarbeiten der Fachschule für Technik. Er hat zusammen mit Nico Göhring und Marcel Blumenstock einen 6-Achs-Industrieroboter programmiert. Der Aufwand hat sich für ihn „definitiv gelohnt“: „Wir konnten bei unserer Technikerarbeit alle Inhalte aus dem Unterricht einsetzen und vertiefen.“ Ihr Abschlussprojekt nach zwei Jahren Schulbank wird jetzt Teil des verketteten Maschinensystems, das die Wilhelm-Maybach-Schule als Standort einer „Lernfabrik 4.0“ einrichtet.
Unter den vielen Besuchern der Ausstellung waren neben Lehrern, Eltern und Firmenvertretern auch diejenigen, die im Herbst mit ihrer Techniker-Weiterbildung beginnen. Ihnen berichteten die Absolventen, was an den Abschlussarbeiten besonders herausfordernd war. Lukas Klaiber etwa fand den Moment am schwierigsten, wo er vor einem leeren Blatt saß und eine Prüfvorrichtung im Bereich der Medizintechnik konstruieren musste. Trotzdem kann er die Techniker-Ausbildung unbedingt empfehlen: „Es ist ein großer Erfolg, wenn man sieht, dass man etwas Neues geschaffen hat.“
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