Adventskonzert

Blick in die Christuskirche
Am 2. Adventssonntag hatten die Chöre der Christuskirche und der Friedensgemeinde, das Stuttgarter Kantatenensemble und Solisten unter der Gesamtleitung von Kantor Hans-Martin Braunwarth zum Jahreshauptkonzert in die Südkirche eingeladen. Eröffnet wurde die zum größten Teil vom Förderverein „Musik an der Christuskirche“ unterstützte Aufführung mit der Bachkantate BWV 61 „Nun komm, der Heiden Heiland“. Bach nahm sie als Symbol für den Einzug des Himmelskönigs und schuf ein gleichermaßen unge-wöhnlich wie prächtiges Eröffnungsstück für das Kirchenjahr. Das folgende dreisätzige „Harfenkonzert“ B-Dur (Opus 4 Nr.6, HWV 294) mit Sabrina von Lüdinghausen war mehr als ein Lückenfüller für den Wechsel des Chors vom Altarraum auf die Empore zur Orgel. In der Originalform mit Soloharfe begeisterte sie die Zuhörer durch die zarten und harmonischen Klangfolgen des Instrumentes. Schließlich überzeugten Chor, Solisten und die Orchesterbesetzung mit solistischer Harfe bei „Oratorio de Noel“ von Camille Saint-Saens. Die Sopranistin Judit Wiesenbrock und der Bassist Steffen Balbach überzeugten durch ihre lebendige Auslegung im „Benediktus“ und der Chor interpretiere in „Quare femuerunt gentes“ mit ausdrucksvoller Lautstärke das Unrecht der Welt. Eine gelungene Aufführung in der vollbesetzten Kirche, die der Orgel ihren bedeutenden Platz ließ. PAG
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