Alexandersdorf - ein schwäbisches Dorf im Kaukasus.

Heilbronn: DGB-Haus | Die Geschichte der Auswanderung aus Württemberg vor 200 Jahren und die Entstehung der Kolonien im Südkaukasus wird von Rita Laubhan aus Ludwigsburg in einem Dia-Vortrag dargestellt.
Politische, wirtschaftliche und religiöse Gründe führten dazu, dass 1816 und 1817 mehrere tausend Personen aus Württemberg in den Südkaukasus zogen.
Die Auswanderer wählten den Wasserweg: von Ulm auf der Donau bis Ismail. Nach 40-tägiger Quarantäne kamen sie auf dem Landweg 1817 in Odessa an. Danach folgte die Überwinterung in den deutschen Kolonien bei Odessa.
Im Sommer 1818 machten sich die Auswanderer von Odessa auf den Weg nach Tiflis.
1818 sind die ersten Kolonien im Südkaukasus gegründet worden, unter anderem Alexandersdorf in der Nähe von Tiflis.
Dort lebten 4 Generationen der Vorfahren von Rita Laubhan, der Autorin vom im 2017 erschienenen Buch "Alexandersdorf - ein schwäbisches Dorf im Kaukasus. Die ersten 100 Jahre (1817-1917)"
Anhand von Dokumenten und Fotographien wird das Leben der deutschen Kolonisten in Alexandersdorf vorgestellt: Kirche, Schule, demographische Entwicklung, Taufe, Konfirmation, Trauung, Beerdigung, Umbenennung der Kolonie, Deportation 1941 und Rückwanderung nach Deutschland.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 13. September um 19.30 Uhr im DGB-Haus Heilbronn, Gartenstraße 64
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