Besuch in der Steinzeit in den Städtischen Museen Heilbronn

Heilbronn: Städtische Museen | Steinzeitliche Funde aus dem Heilbronner Stadtgebiet zeigte
Dr. Christina Jacob im Rahmen der Reihe „Museum mit Genuss 60+“, die in Kooperation mit dem Historischen Verein Heilbronn stattfindet. Zum Auftakt gab es ein fein geritztes Töpfchen – Bandkeramik – der Großgartacher Kultur aus dem 6. Jtsd v.Chr., es folgten Tongefäße der Hinkelsteinkultur aus dem frühen 5. Jtsd v.Chr., dann aus der Mitte dieses Jtsds die am häufigsten vertretenen Objekte der Großgartacher Kultur, und aus dem ausgehenden Jtsd und beginnenden 4. Jtsd v.Chr. einige Klingenberger Exponate aus der Michelsberger Kultur. Zwischen den meistens grauen Stücken waren auch einige rötliche, die ihre Tönung durch den 2. Brand am 4. Dezember 1944 erhalten haben. Wilhelm Mattes hat sie aus den Trümmern des alten Museums gerettet. Nach der Besichtigung der Funde in den Vitrinen durften einige Replikate in die Hand genommen werden, darunter ein Tulpenbecher und ein Zipfelgefäß, ebenso eine knochengefasste Steinaxt. Zum Schluß durften sich die Teilnehmer noch in steinzeitlichen Handwerkstechniken üben: Spinnen, Zwirnen, Muscheln lochen und, halb ungläubig bestaunt, mit einem Holunderästchen und Sand eine Steinbeilklinge lochen - und es ging tatsächlich! Bei einer Tasse Kaffee und Gebäck klang der Nachmittag aus.
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