Der Hochbunker auf der Theresienwiese - ein mahnendes Denkmal

Die Gruppe hat sich sehr verändert, da das Wetter schlecht war, wollten nur wenige wandern. Das tat dem Interesse am Turm aber keinen Abbruch.
Heilbronn: Theresienwiese | Wie bereits angekündigt, hat die Wandergruppe nach der gestrigen Wanderung eine Führung im Theresienturm (MAN-Turm) angeschlossen.
So wie nicht alle in den doch etwas bedrückenden Bunker wollten, so wollten auch nicht alle zuvor bei Schmuddelwetter wandern. Die Gruppe hat sich also verändert. Die "Nicht"-Wanderer haben aber das Schießhaus verpasst, das Edith Süßenbach, Stadtführerin bei der Tourist-Information Heilbronn, gleich zu Beginn erwähnte. Die Auen am Neckar wurden als Weideland genutzt und der Festplatz, der 1769 noch als Hammelwasen bezeichnet wurde, lag beim Schießhaus. Dort wurde der Viehmarkt abgehalten. Nach dem Bau des Schlachthofs machte man die Auen zum Festplatz.
1815 kam es in Heilbronn zur Verleihung des Maria-Theresien-Ordens und seither ist es die Theresienwiese.
Schon länger bestand Interesse den Turm zu besichtigen, was die Bürgerstiftung möglich macht. Allerdings dürfen nur 14 Personen zur Führung und die angebotenen Zeiten sind für Berufstätige ungünstig. Die Wanderleiter buchten deshalb eine individuelle Führung und fragten Frau Süßenbach an, da sie persönlich bekannt ist.
Die Schautafeln am Eingang beschreiben die Führung ausführlich, können aber das beklemmende Gefühl im Inneren nicht vermitteln. Erlebte Geschichte.
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2 Kommentare
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 27.02.2020 | 23:40  
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Manfred Rappold aus Oedheim | 04.03.2020 | 07:00  
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