Die Schöpfung im Urknall 

Liedermacher Clemens Bittlinger (vorne), sowie die Musiker David Plüss und Matthias Dörsam musizierten mit den Besuchern. (Foto: Stefanie Pfäffle)
„Es soll ja Zeitgenossen geben, die beim Wort Urknall sofort Verrat an der Schöpfungsgeschichte wittern“, stellt Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger fest. Bei einer faszinierenden Kombination aus astrophysischem Vortrag und christlichen Liedern erlebten die Besucher des Benefizkonzerts „Urknall und Sternenstaub“ zu Gunsten des Ambulanten Hospizdienstes Heilbronn in der Böckinger Auferstehungskirche, dass sich diese zwei Welten nicht widersprechen. Stattdessen erlebten sie einen Dialog zwischen Naturwissenschaft und Glauben. Astrophysiker Professor Dr. Andreas Burkert sprach, unterstrichen von beeindruckenden Bildern aus dem Weltall, über die Entstehung von Galaxien. „Jedes Jahr stirbt ein Stern mit einem Planetensystem und vielleicht Leben, aber es werden auch stetig neue geboren mit einem Planetensystem und eventuell Leben“, verdeutlicht Burkert. Der Sternenstaub, der beim Tod eines Sterns entsteht, besteht aus denselben Elementen wie der Mensch. „Wir sind tatsächlich Sternenstaub.“ Gemeinsam mit den Musikern David Plüss und Matthias Dörsam sangen Bittlinger und die Besucher Lieder, die das Wunder der Schöpfung umfassten. „Am Anfang schuf Gott den Himmel steht in der Bibel, aber nicht, wie er das gemacht hat“, ergänzte der Liedermacher. Warum also nicht mit dem Urknall.
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