Drachenrundweg Michaelsberg

Zuerst ging es über den alten Friedhof mit Blick zurück zur Kirche
Der Vorstand des NABU Schwaigern, Martin Feucht, hatte Anfang März bei einem Vortrag unter anderem den Michaelsberg als Orchideen-Standort empfohlen. 
So sind d' Gaby un de Erich an diesem Sonntag los, um nach den Pflanzen zu sehen. Natürlich nicht ohne eine interessante Wanderstrecke geplant zu haben. Diese startete am Parkplatz bei der Kirche St. Cosmas und Damian in Untergrombach. Dort sind bereits die Wanderwege ausgeschildert. Die Beiden schauten sich aber erst den alten Friedhof an und stiegen dann die steilen Treppen zum Michaelsberg hinauf. 
Entgegen der Angaben in Maps, war sowohl die Kapelle offen, als auch das dahinter befindliche Lokal Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbot. 
Noch war es ruhig um den Michaelsberg, doch es sollte ganz anders werden. 
Die Wanderer aus Heilbronn hatten bereits die ersten Orchideen fotografiert und entschlossen sich den ausgeschilderten Weg BR1 zu gehen. Das war leider keine gute Idee, das nächste Mal werden sie sich wieder an ihre eigene Planung halten. Es handelt sich immer um das Dilemma, dass so ausgeschilderte Wege in der Regel für unerfahrene Spaziergänger gemacht sind und so wie dieser auch kinderwagengerecht. Wobei den Eltern schon ordentlich was abverlangt wird, wenn sie auf grob geschotterten Wegen mit dem Wagen steile Anstiege bewältigen sollen.
Um den Michaelsberg herum war es sehr überlaufen und vor allem die rücksichtslosen Mountain-Biker können ganz schön lästig sein. Zweimal fielen sie dann auch direkt vor die Füße der Wanderer, zum Glück ohne Blessuren. Ein Motor am Rad nutzt halt nichts, wenn es über Schotterpisten den Berg steil wieder hinunter geht. 
An der Kapelle saßen dann die Ausflügler in großer Zahl und regelmäßig (Ausnahmen bestätigen jede Regel) in Zweier-Gruppen mit viel Abstand und genossen die Sonne. Für d' Gaby un de Erich, die gegen 12:30 Uhr ihre Runde beendet hatten, kam das nicht in Frage. Sie hatten im Wald ganz alleine die Ruhe genossen und ein Vesper zu sich genommen.
Es waren mit kleinen, neugierigen und lohnenden Um- und Stichwegen dann doch 9,8 km geworden. Dafür nahmen sie sich etwas mehr als 3 Stunden Zeit und fanden auch seltene Pflanzen und Tiere.
Es ist geplant im nächsten Jahr für die Gruppe einen Ausflug zu organisieren. Dann möglichst fernab der Hauptwanderwege.
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1 Kommentar
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 27.04.2020 | 22:19  
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