Durch den Wolfsgarten pilgern im Heilbronner Land

Ein Bild von einer Tour im März 2019, da war die Aussicht nicht so toll wie heute.
Die Stürme der letzten Tage haben in den Wäldern sehr viele Schäden angerichtet, es wird noch einige Zeit dauern die Wege wieder herzurichten, somit sind nur private Waldwanderungen und keine Ausschreibungen möglich. 
Da für sonntags schon wieder Sturm und Regen angesagt ist, hat sich der kleine Kreis entschlossen den Samstag zu nutzen, um für die nächste Arbeitswoche trotzdem wieder Kraft im Wald zu tanken.
Schon seit längerer Zeit wollten die Wanderer auf den Spuren des früheren Kollegen Günter Dittrich wandeln, dessen Wanderung sie angesprochen hatte. So starteten sie auch in Dahenfeld. Am Schauberg wurde intensiv die Aussicht genossen, die sich besonders klar präsentierte. Sogar der Katzenbuckel war deutlich erkennbar. Durch den Dahenfelder Schlag und den Wolfsgarten Neuenstadt führte der Weg hinunter zur Ruine Helmbundkirchle. Kaum hatten die Wanderer den Wald verlassen und traten auf die Felder hinaus, tauchte plötzlich ein sehr großer Sprung Rehe auf, es waren sicher um die 15 Tiere. Die letzten fünf konnten noch mit der Kamera eingefangen werden. Da Rehe eigentlich Einzelgänger sind, schließen sie sich nur im Winter zu kleinen Gruppen zusammen. Sehr selten sind es so viele Rehe. In der wärmenden Sonne wurde später an der Ruine das reichliche Vesper ausgepackt und nach der Stärkung ging es flott durch das Renntal. Über die "Hohle" des Felsenwegs stieg die Gruppe wieder an, um am Parkplatz "Abgebrannte Eiche" auf den Salzweg zu wechseln. Dieser ist wie die Hällische Straße in Heilbronn ein Grenzweg, hier zwischen Neckarsulm und Eberstadt, wie die Grenzsteine erzählen. Gleichzeitig ist er ein Abschnitt des Martinus-Pilgerweges von Neuenstadt am Kocher bis Heilbronn. Die Karte weist ein Naturdenkmal direkt an der Mergelgrube im Pfitzhofwald aus. Ob es zum Flächendenkmal Feuchtgebiet Maierhölzle gehört, konnte nicht abschließend geklärt werden. Hier aber dazu weitere Informationen.
Natürlich konnte der Tanzplatz nicht ausgelassen werden und war den Wanderern noch einen kleinen Umweg wert. Nach Dahenfeld hinunter gingen sie durch die Hüttberg Hohle, ebenfalls ein ausgewiesenes Naturdenkmal, bis zur Kirche. 
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 23.02.2020 | 14:31  
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