Durch Tirol zu einer imposanten Naturschönheit im Welzheimer Wald

Mystisch, wie kamen die Stufen in den Stein? Wo kommt der Lichtstrahl her?
Die Wettervorhersage verhieß nichts Gutes, trotzdem wollte der Erich am Wochenende raus in den Wald. Ganz kurzentschlossen fand sich ein Wanderfreund und so fuhren sie in den Welzheimer. Das Abenteuer konnte beginnen. Ab Wanderparkplatz Täle führte die Tour hinauf auf die Höhe zuerst durch Tirol. Wie erwartet wurde der Main-Neckar-Rhein-Weg, der HW3, zum Hagbergturm immer steiler. Der Turm ist sonntags von März bis Oktober vom Albverein Gschwend bewirtet. So versüßte der selbstgebackene Kuchen mit einem Kaffee die Pause. Nach der Stärkung wurde der Turm bestiegen. Andere Wandersleut‘ ließen sich in der beheizten Turmstube heiße Würstchen servieren. Aber die Überraschungen wollten nicht abreißen. Zurück im moosbewachsenen Wald fanden sich Korallen.
Doch das größte Staunen lösten die Hägeles- und Brunnenklinge aus. Es handelt sich um typische Keuperklingen, die durch Auswaschung (Erosion) des Stubensandsteins erschaffen wurden. Wie so oft: „Steter Tropfen höhlt den Stein“. Bereits vor 150 Jahren hat man diese Grotten und Klingen erschlossen und 1969 unter Naturschutz gestellt. Beeindruckt von der Naturgewalt wanderte die Gruppe über Stock (Wurzeln) und Stein hinab, zurück ins Täle.
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2 Kommentare
Eva Blankenbach aus Heilbronn | 11.09.2017 | 12:08  
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Wandern mit d'r Gaby un em Erich aus Heilbronn | 11.09.2017 | 12:44  
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