Einkaufskultur in Heilbronn

Uschi Gentsch von Netzwerk Haushalt dankt Anette Geisler für ihren spannenden Vortrag
"Gut einkaufen können, hat etwas mit Kultur zu tun" so begrüßte Anette Geisler vom Stadtarchiv die Damen des Netzwerks Haushalt. Heilbronn war schon immer eine wohlhabende Stadt-man konnte und kann sich was leisten. Bereits Ende des vorletzten Jahrhunderts gab es in der Innenstadt eine Vielzahl von Handwerksbetrieben und Spezialgeschäften. Die Söhne wurden in die Welt geschickt-man war aufgeschlossen für Neues. Anette Geisler hatte Fotos mit prächtigen Bürger- und Geschäftshäusern aus dem Jahr 1930 mitgebracht. Nach dem Krieg wurde schnell aufgebaut und die Vielfalt der Geschäfte war enorm groß. Es gab Spezialgeschäfte für Möbel, Elektrowaren, Schallplatten, Damen-und Herrenbekleidung, Haushaltswaren, Aussteuer, Drogerien, Sämereien, Miederwaren, Metzgereien usw. Die Kundschaft kam aus dem gesamten Umland und wurde bestens bedient. Es gab sogar ein Strumpfreparaturgeschäft. Gemütliche Cafes, Gaststätten und viele Kioske luden ein zum Verweilen.. Ein wenig Wehmut schlich sich ein, bei der Erinnerung an die vielen Fachgeschäfte noch in den 70er und 80er Jahren. Heilbronn muss noch seinen Weg finden, damit die Menschen wieder gerne durch die Stadt flanieren. Anette Geislersagte zum Ende ihres interessanten und kurzweiligen Vortrags: "Heilbronn ist eine Stadt die Potential hat". UMB
1
Einem Autor gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.