Fast wäre die gesamte Mittwochstour durch die Bahn vereitelt worden

Der Neckarhaldenweg führt entlang der Weinberge auf die Höhe
Der Ausflug sollte für ALLE ein tolles Erlebnis in und um Esslingen werden. Umweltgerecht hatte die Gruppe beschlossen ab Kirchheim mit der Bahn zu fahren. Wanderer, die regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel benutzen, mussten aber von Heilbronn aus wieder nach Hause, da zwei Züge ausfielen und es der Gruppe nicht zuzumuten war 1,5 Stunden in der Kälte zu warten. So machte sich eine kleinere Schar auf nach Esslingen und startete am Bahnhof hinauf auf den Esslinger Höhenweg. Welch eine Aussicht und ein traumhaftes Wetter. An der Katharinenlinde, die zur Gründung des Schwäbischen Turngaus 1847 gepflanzt wurde, bestieg ein Teil der Wanderer den Turm, während die anderen eine Vesperpause einlegten. Die Esslinger Burg erwartete die Gruppe. Sie wanderten hinunter ins Tal und entlang des Lindhaldenbachs, um bei Serach wieder nach Hohekreuz aufzusteigen. Der Palmsche Park erregte kurz die Aufmerksamkeit, bevor die Esslinger Burg dann erreicht war. Die Wehranlagen präsentierten sich im Sonnenschein und der Weihnachtsmarkt lag unterhalb. Bald zog der Duft von gebrannten Mandeln aus der Stadt herauf und die Wanderer magisch an. Sie stiegen die Stufen der Hochwacht hinunter und ließen die herrlich sonnige Tour in den düsteren Mauern des Mittelalters mit Met und Glühwein ausklingen.
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