Graffiti-Projekt hilft beim Deutsch lernen

Schülerinnen und Schüler der Klasse VABO-1 der Wilhelm-Maybach-Schule haben zusammen mit dem Künstler Bernd Eisold Graffitis erstellt. Die Abkürzung VABO steht für „Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen“. Zunächst hat Bernd Eisold den Jugendlichen seine Graffitis gezeigt. Anschließend haben sie eigene Ideen entwickelt. Einige haben ihren Namen gestaltet, andere haben Prominente wie Marilyn Monroe oder Bart Simpson gezeichnet. Von den Skizzen wurden dann Schablonen erstellt. Als besonders interessant haben die Schülerinnen und Schüler das Sprayen der Graffitis erlebt – bei Null Grad auf dem Schulhof. „Das war für alle eine neue Erfahrung und hat uns großen Spaß gemacht!“, sind sich die Jugendlichen einig. Ihre Graffitis werden im Schulhaus aufgehängt.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse VABO-1 kommen aus Rumänien, Italien, der Dominikanischen Republik, Somalia, Kuwait, Syrien sowie dem Irak und leben zum Teil erst weniger als ein Jahr in Deutschland. Angeregt durch ihre eigenen Graffitis haben sie später ein Klassen-Logo auf schwarze T-Shirts gesprüht. Zudem haben sie einen Artikel über das Graffiti-Projekt, das zusammen mit der „Kooperativen Berufsorientierung für neu Zugewanderte“ durchgeführt wurde, für die Schulhomepage verfasst.
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