Heilbronner Toskana - oder - Wo der Eisvogel lebt

Ein sehr schönes Weinberghaus, mit den Bäumen und im Sonnenschein, dachte der Betrachter direkt an die Toskana

Die Mittwochs-Gruppe Wandern mit d’r Gaby un em Erich wächst inzwischen durch Weiterempfehlung und ist meist im Heilbronner Stadtwald unterwegs.

Start war diese Woche am Trappensee, da eine Schlusseinkehr geplant war. Das erste Ziel, der „Pfaffenhundsberg“, erhielt seinen Namen, da dem Kloster Kaisheim, einer Zisterzienserabtei bei Donauwörth, diese Weinberglagen seit 1324 gehörten. Ein sehr schönes Weinberghäuschen zeugt heute noch von diesem Besitz.
Die Wanderer gingen schweigend durch die Armsündersteige bis zur Richtstätte. Dort angekommen erfuhren sie von den gruseligen Methoden der Bestrafung im Mittelalter. Damals galt Abschreckung statt Resozialisierung, weshalb der Galgen auch weithin sichtbar sein musste. Nicht etwa um dem sterbenden Sünder einen letzten Ausblick auf die Stadt zu ermöglichen, wie er sich heute dem Betrachter bietet. Die Gruppe legte ihr Pensum von ca. 12 km auf verschlungenen Waldpfaden zurück ins Köpfertal zur Einkehr.
Auf dem Rückweg zum Trappensee durften sie dann einen Eisvogel sehen. Er hüpfte aufgeregt von Ast zu Ast. Als Sitzwarter hält er sich auf niedrigen Ästen über dem Wasser auf, um Nahrung zu finden. Wenn das Foto auch eher wie ein Suchbild anmutet, so ist es doch ein Beweis für das Vorkommen im Köpfertal.
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