Heilbronner Waldnacht 2017

Die Jagdhornbläsergruppe Heilbronn unter der Leitung von Hans Barth eröffnete die Heilbronner Waldnacht musikalisch.
Heilbronn: Heilbronner Stadtwald | Der 6. Oktober war als Regentag angekündigt und stellte es auch bis in den Nachmittag hinein unter Beweis. Dann hatte Petrus aber ein Einsehen und machte den Verantwortlichen von der Stadt Heilbronn und dem Forstamt keinen Strich durch die Rechnung. Die Jagdhornbläsergruppe Heilbronn unter der Leitung von Hans Barth eröffnete die Waldnacht um 18.30 Uhr musikalisch. Bürgermeister Eberhard Diepgen konnte eine Vielzahl junger und älterer Gäste begrüßen, die sich bei einbrechender Dunkelheit auf dem rund 3 km langen, mit Kerzen in Gläsern gekennzeichneten Waldwegen zu den insgesamt 20 Stationen auf den Weg machten. Wer dabei, zwar nicht stilgerecht, aber doch recht praktisch mit einer kleinen Taschenlampe unterwegs war, konnte so mancher Pfütze und manchem Baumstubben auf dem Weg besser ausweichen. Die Dunkelheit im Wald war nicht nur für die zahlreichen Kinder ein besonders Erlebnis. Beim Stand vom NABU hatten die Kinder die Gelegenheit, hübsche Papierlaternen zu basteln. Sie erhellten ihnen den Spaziergang durch den nächtlichen Wald und verhinderten gewiss so manchen Stolperer. Spektakulär war das Klettern in eine finstere Baumkrone. Etwas fürs Herz und das Gemüt war das Singen für Mutter Erde, den Wald und den Frieden. Besonders reizvoll war der Weg durch das idyllisch beleuchtete Lichterlabyrinth, spannend und bewegend waren die wunderbar erzählten, fesselnden Geschichten von Eva Kern-Horsch vom Balsam Märchenteam aus Bad Rappenau. Die Kreisjägervereinigung Heilbronn präsentierte mit Brigitte Förnsler und ihrem Gatten den Lernort Natur-Anhänger. Nicht nur die Kinder waren von den Präparaten und den Fellen aus unserer heimischen Tierwelt fasziniert. Eltern und Kinder beteiligten sich auch in großer Zahl an dem angebotenen Wildtierquiz. Am Imbisstand vom Jäger Markus Braun aus Hößlinsülz war die Warteschlage stets lang. Dem verführerischen Duft von heißen Fleischkäse und den Würsten aus Reh- und Wildschweinfleisch hielten nur sehr „eingefleischte“ Veganer stand. Die genießende Mehrheit lobte die leckere Naturkost aus heimischer Jagd. Die Veranstaltung war ein echtes Naturerlebnis mit vielen attraktiven Beiträgen der teilnehmenden Vereine, Organisationen, dem Forst und der Stadtverwaltung. Von vielen Besuchern war zu hören: Tolle stimmungsvolle Veranstaltung – wir sind im nächsten Jahr auf jeden Fall gerne wieder dabei.
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