Im Zabergäu

Mitglieder des kneipp-Vereins in Güglingen
Man sollte meinen, in der Eile, auf seinem Weg in den Garten Eden muss der Liebe Gott wohl einige seiner Kostbarkeiten verloren haben, die die 10 km lange Strecke durch naturnahe Laubwälder und sonnenverwöhnte Weinlagen prägen. Beim Anblick der Korn-, Sojabohnen und Fenchelfelder, sowie Schlehen, Beerenhaine, Steinobstplantagen und Sonnenblumen spürte man auch die unbändige Fruchtbarkeit und die Kraft des Sommers. Elisabeth und Hans-Jürgen Staas begleiteten 33 Mitglieder des Kneippvereins Heilbronn von Brackenheim am Forstbach entlang nach Stockheim und Güglingen. Die willkommene Mittagsrast bildete die Brücke von der Natur zur Kunst. Beim Rundgang durch den Ort wurde die Mauritiuskirche besichtigt.  Besonders ist das Palmtuch mit biblischen Bildern aus reformatorischer Zeit zu erwähnen. Auf Schritt und Tritt stieß man auf eine Vielfalt alter Kunstwerke mit Spuren römischer Kulturen, sowie auf moderne Werke die den Zeitgeist heutiger künstlerischer Ausdrucksformen widerspiegeln. Staunen, Bewundern und neuer Gesprächsstoff mischte sich unter die Gruppe, die nach einem herzlichen Dankeschön an die Wanderführer alsbald ihre Heimreise antrat. Ein so reich erfüllter Tag entschädigte auch die mit Komplikationen verbundene Erledigung der Fahrscheine für die Ausflügler. I.R.
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