Kleindenkmale als genealogische Quelle

Heilbronn: DGB-Haus | Die Presse hat seit 2014 ausführlich über das Kleindenkmalprojekt des Landkreises Heilbronn berichtet. Inzwischen wurden unzählige Kleindenkmale im Landkreis als wichtige Bestandteile der hiesigen Kulturlandschaft erfasst. Konkret sind es ganze 3800 Kleindenkmale und 4000 Grenzsteine, die nun fotografisch dokumentiert und beschrieben vorliegen, z.T. wurden sie auch näher erforscht. Die Materialien liegen im Kreisarchiv Heilbronn und können künftig dort eingesehen werden. Im Frühjahr 2018 wird darüber zudem ein Buch erschienen.
Kreisarchivarin Petra Schön erläutert in Ihrem Vortrag die Ergebnisse. Zahlreiche Kleindenkmale enthalten auch genealogische Bezüge. Bei Familiengruften oder Grabsteinen beispielsweise – hier wurden nur die ältesten oder künstlerisch herausragenden dokumentiert - liegt dies auf der Hand. Aber auch die zahlreichen im Landkreis erhaltenen Hausinschriften, Inschriften auf Eckständern an Fachwerkhäusern, Kreuze, Bildstöcke und Kapellen, auf denen sich die Stifter verewigt haben, oder Gedenksteine, die an Unglücksfälle oder sonstige besondere Vorkommnisse erinnern, können wichtige Quellen für genealogische Forschungen darstellen.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 14. Juni um 19.30 Uhr im DGB-Haus Heilbronn, Gartenstraße 64
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