Letzte Ortsrundgang in diesem Jahr

Das Museumsjahr geht langsam zu Ende. Am Sonntag, den 13. Oktober 14.00 Uhr bietet der Geschichtsverein Kirchheim zum letzten Mal in diesem Jahr seinen Ortsrundgang an. Startpunkt ist das „Museum im Farrenstall“ in der Gartenstraße.
Im Mittelpunkt steht der mittelalterliche Ortskern mit seinen historisch interessanten Gebäuden.Dazu gehört neben dem Neckartor auch eines der ältesten Fachwerkhäuser im Kreis Ludwigsburg, das im Jahr 1438 erbaut worden war. Ein weiteres Kleinod in der Starengasse ist das ehemalige Gasthaus „Rose“. In unmittelbarer Nähe des Neckartor dürfte es wohl das bedeutendste der drei Kirchheim Schildgasthäuser gewesen sein. Die seltene Reitertreppe weist darauf hin, dass es vor allem Reisende waren, die hier eingekehrt sind. Hier wurde nicht nur den Reisenden selbst sondern im Innenhof auch Pferd und Wagen ein Quartier geboten. Schräg gegenüber findet sich ein sehenswertes Beispiel mittelalterlicher Bautechnik.

Von den ehemals fünf Kirchheimer Keltern existieren noch drei und die einstige Ortsbefestigung prägt mit einigen markanten Bauten noch heute das Ortsbild. Hierzu gehört auch der Haspelturm von dem aus die Delinquenten unter dem Läuten des „Arme-Sünder Glöckchens“ ihre letzten Weg antraten. Die Flurnamen „Hochgericht“ und „Galgen“ weisen noch heute darauf hin.
Auf Schritt und tritt begegnet man den Zeugen der Ortsgeschichte - als Gebäude, als Straßenname oder in Begriffen wie dem der „Keller-Nachbarin“. Auf einem Spaziergang von einer runden Stunde erfahren sich auch den Ursprung dieses Begriffs; neben einigem anderen über die Vergangenheit Ihrer, vielleicht neuen, Heimatgemeinde.
Einen Rundgang durch die Geschichte des Weinbaus in Kirchheim bietet der Keller des „Museum im Farrenstall“, der Kirchheimer „Herzogs-Kelter“. Hier im Kirchheimer Ortsmuseum zeugt der Maschinenpark einer ehemaligen Kirchheimer Schuhfabrik von der Vergangenheit des Ortes als dem kleinen Pirmasens am Neckar.
Sie sehen also, Kirchheim



hat einiges zu bieten, was eine Teilnahme am Ortsrundgang lohnt.
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