Märzenbecherwald auf der Alb - ein Blütenmeer

Auf der anderen Seite Märzenbecher satt.

In der Gruppe der zertifizierten Wanderführer des Schwäbischen Albvereins wurde ein Foto vom Märzenbecherwald bei Neidlingen gepostet.


Da darf es kein langes Zaudern und Zögern geben, denn wie der Name schon sagt, ist die Pracht bald vergangen. Die Heilbronner Wandergruppe entschied spontan, sich Michael Deutschmann anzuschließen und die Runde von Neidlingen aus steil hinauf zum Märzenbecherwald zu gehen. Gestartet wurde bei der Kugelmühle. Die Frühlingsknotenblume wächst zwar in Gruppen, bildet aber selten so große Bestände aus, wie oben im Naturschutzgebiet. Vielleicht liegt das daran, dass rund um den Pfannenberg Bannwald ist, der den Eingriff in den Lebensraum der Pflanzen verhindert. Sie braucht wohl auch Wasser und Moorflächen, die es hier auf der Alb gibt. Ein herrlicher Anblick, der viele Wanderer verzaubert. Die Burg Reußenstein im Blick und die Sage im Ohr, ging es hinüber zum Wasserfall. Die Kugelmühle ist ebenfalls etwas ganz besonderes und es ist sehr schön, dass junge engagierte Menschen ihre Zeit dem Erhalt der alten Handwerkskunst widmen. Die Einkehr im Lamm rundete das Ausflugserlebnis kulinarisch ab. Ein schöner Ausklang für einen gelungenen Wandertag.
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