Meine Heimat: Klicks und einzigartige Bilder der Region en masse

Rote Mohnblumen kennen die meisten – doch es gibt sie auch in Lila. Diese Schönheiten erfreuen zurzeit sowohl die Unterländer bei Erlenbach-Binswangen wie die Hohenloher bei Ohrnberg in großen Feldern. Heimatreporterin Stephanie Rüdele aus Zweiflingen hat sie entdeckt und auf Meine.Stimme eingestellt. Eine wahre lilafarbene Augenweide. (Foto: Stephanie Rüdele)
 
Heimatreporter Eduard Warenik steht diesen Monat im Heimatreporter-Steckbrief im Fokus. (Foto: privat)
 
Impressionen von Spaziergängen und Touren: Ein wuscheliger Esel, ... (Foto: Eduard Warenik)

Gemeinsam die Region erleben - das geht trotz der Kontaktbeschränkungen und führt zu einem enormen Anstieg bei Seitenaufrufen und Sitzungen auf dem Bürgerportal meine.stimme . Besonders verdeutlicht das eine Zahl: Es wurden 364 Prozent mehr Kommentare vergeben. Das und mehr findet sich am Samstag, 30. Mai 2020, auf der "Meine Heimat"-Seite in der Heilbronner Stimme, Hohenloher Zeitung und Kraichgau Stimme.

Klicks schnellen in die Höhe

von unserer Redakteurin Katja Bernecker
Die Zahlen zeigen steil nach oben: Das Bürgerportal meine.stimme erfreut sich seit Anfang des Jahres und noch mehr seit der Corona-Krise extremer Beliebtheit. Das beweist die Statistik: Besuchten in der Zeit vom 18. August bis zum 31. Dezember 2019 rund 258.000 Nutzer das kostenlose Bürgerportal, waren es in der Zeit vom 1. Januar bis zum 15. Mai 167.000. Das entspricht einer Steigerung von 55 Prozent.
Noch enormer angestiegen sind die Sitzungszahlen und Seitenaufrufe, also die Kennzahlen, die zeigen, wie oft ein Nutzer meine.stimme besucht hat (Sitzungen) und wie viele Seiten der Webseite er dabei angeklickt hat (Seitenaufrufe). Diese sind im Vergleichszeitraum, der exakt gleich viele Tage hat, um 63 beziehungsweise 80 Prozent gestiegen (siehe Grafik).

Aktivität
Woran liegt das? Carolin Kirsch, die Community-Managerin von meine.stimme, erklärt sich diesen enormen Anstieg durch mehrere Faktoren, die zusammengekommen sind: "Zum einen ist die Bekanntheit des Portals durch die große Lokalaktion 50 Wochen, 50 Orte der Heilbronner Stimme, Kraichgau Stimme und Hohenloher Zeitung stark angestiegen." Die Heimatreporter sind zum Beispiel jeden Montag mit dem Aufmacher-Gewinnerfoto zum jeweiligen Ort, der im Fokus steht, auf der Titelseite vertreten. Mittwochs erscheint dann ein Artikel über die Aktivitäten der Heimatreporter der jeweiligen Kommune. "So ist meine.stimme mehrmals in der Woche in der Zeitung vertreten."

Die Ausgangsbeschränkungen der Corona-Krise haben dafür gesorgt, dass die Menschen mehr Zeit daheim verbracht haben – und dabei meine.stimme neu entdeckt oder vermehrt genutzt haben und nutzen. So schrieben die User in diesem Jahr fast 400 Prozent mehr Kommentare als im Vergleichszeitraum 2019. Waren zum Jahresende 5.695 Heimatreporter, so werden die User auf meine.stimme genannt, registriert, waren es – Stand 15. Mai – 373 mehr (plus sieben Prozent). Dieser Zuwachs ist enorm, vor allem, da eine der beiden Hauptzielgruppen, die Vereine, Schulen und Organisationen der Region, zurzeit keine Termine zum Ankündigen hat und keine Berichte von Veranstaltungen einstellen kann. Das heißt: Die Zunahme an Beiträgen (plus neun Prozent), die in den Vergleichswochen auf meine.stimme eingegangen sind, basiert mehrheitlich auf der Aktivität von Privatpersonen. "Diese Entwicklung zeigt, wie kreativ und innovativ die Heimatreporter des Portals sind", freut sich Carolin Kirsch.

Mitmachen

Was ist meine.stimme überhaupt? Mit dem Bürgerportal kann jeder unsere Region neu entdecken. Beteiligen kann sich jeder, der sich kostenlos als Heimatreporter registriert und somit Teil der Community wird. Auf dem Bürgerportal gibt es zwei Gruppen: Die regionalen Organisationen wie Vereine, Initiativen und Verbände, Kirchen, Schulen und Kommunen, die über ihr Engagement berichten, und die Einzelpersonen, die in Beiträgen, Bilderserien und Schnappschüssen über ihr Leben hier erzählen. Genauere Erklärungen zu meine.stimme und wie die Beiträge in Print übernommen werden, stehen auf www.meine.stimme.de/nutzung und www.meine.stimme.de/abdruck.


Mitmachaktionen
Zurzeit laufen mehrere Gewinnspiele auf meine.stimme: Zum Thema "Hoch und tief" kann jeder noch bis zum 7. Juni Motive hochladen.
Aktuell werden zu folgenden Kommunen im Rahmen der Aktion 50 Wochen, 50 Orte in Gewinnspielen Fotos gesucht: Eppingen, Öhringen, Ilsfeld, Flein, Widdern, Künzelsau, Heilbronn-Innenstadt/Ost und Bad Wimpfen.
Außerdem kann jeder sein Kartoffelsalatrezept oder Marmeladenrezept einstellen und damit vielleicht in Print auf der Meine-Rezepte-Seite erscheinen.


Der Mann der vielen Bilder

Eduard Warenik hält mit knapp 5000 eingestellten Fotos den Rekord unter den Heimatreportern

An die 5000 Fotos hat Eduard Warenik schon auf meine.stimme eingestellt. Wenn das kein Rekord ist... Genauso die 915 Beiträge und Schnappschüsse, die der Bad Rappenauer auf dem Bürgerportal seit Februar 2018 hochgeladen hat. Unglaublich. Fast täglich scheint Eduard Warenik durch unsere Heimat zu streifen. Davon stellt er mit Leidenschaft jede Menge Fotos auf dem Portal ein. Vor allem Blumen und Tiere haben es ihm angetan. Aber auch Landschafts- und Architekturfotos geben unsere schöne Heimat wieder.
Allerdings ist Eduard Warenik kein Mann der vielen Worte. Er erklärt das so: "Ich bin nur deswegen so produktiv, weil ich nicht so viel schreibe und dafür mehr fotografiere. An erster Stelle stehen bei mir die Wanderungen, bei denen ich dann aber wieder Orte und Fotomotive entdecke, die ich sonst nicht entdeckt hätte." Nachdem er früher immer nur Fotos mit seinem Smartphone gemacht hatte, hat sich der 71-Jährige jetzt eine Kamera zugelegt. Und die ist natürlich immer mit dabei, wenn er durch den Bad Rappenauer Kurpark schlendert oder eine stramme Wanderung organisiert. Zum Beispiel eine Kombination aus Sport, Natur, Kultur und Historie: "Am Sonntag machte ich eine Wanderung, mit einer Distanz von 21 Kilometern und 295 Metern Gesamtanstiege. Wanderstrecke: Bad Rappenau, Rappenauer Stadtwald, Siegelsbach, Fischteiche bei Hüffenhardt, durch den Wald zum Wagenbacher Hof, Obergimpern und zurück nach Bad Rappenau. In Bad Rappenau-Obergimpern kamen wir an dieser schönen katholischen Kirche vorbei, erbaut anno 1904." Diese Kirche stellt Warenik zudem in einer Fotostrecke mit zehn Bildern vor.

Heimatreporter-Steckbrief: Eduard Warenik

Name: Eduard Warenik
Alter: 71 Jahre
Heimat: Bad Rappenau
Beruf: Rentner
Hobbys: Wandern, Fotografieren, Mittelalterliches Fechten, Bogenschießen, Radfahren und Kanufahren
Was Eduard Warenik an meine.stimme gefällt: Es ist die Stimme meiner Heimat und ich bereichere sie gerne mit meinen Fotos. Es freut mich, wenn dieses anderen gefallen.
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6 Kommentare
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Angelika Di Girolamo aus Künzelsau | 30.05.2020 | 07:06  
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Wolfgang Kynast aus Heilbronn | 30.05.2020 | 08:14  
1.409
Daniela Somers aus Untergruppenbach | 30.05.2020 | 09:00  
2.311
Heide Böllinger aus Bad Friedrichshall | 30.05.2020 | 09:24  
1.607
Michael Harmsen aus Weinsberg | 30.05.2020 | 11:14  
3.835
Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 30.05.2020 | 14:02  
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