Meine Heimat: Kunst und Katzen

„Big Foot“ von Gunther Stilling steht vor der Volkshochschule. (Foto: Elke Pfeiffer)
 
„Entwicklung des Rads“ von Franklin Pühn am Deutschordensplatz. (Foto: Elke Pfeiffer)
 
Heimatreporterin Elke Pfeiffer steht diesen Monat im Heimatreporter-Steckbrief im Fokus. (Foto: Privat)

Nicht nur wunderschöne Fotos haben die Heimatreporter in den vergangenen Wochen eingestellt. Nein, auch tolle und vor allem informative Texte lassen jeden mehr über unsere Heimat erfahren - und machen die Community schlauer. Zwei Beispiele bietet die nächste "Meine Heimat"-Seite, die am Samstag, 27. Juni 2020, das Magazin der Heilbronner Stimme, Hohenloher Zeitung und Kraichgau Stimme, bereichert. 

Eine Runde Kunst

Heimatreporterin Elke Pfeiffer lädt die meine.stimme-Community zum Spaziergang zu Skulpturen und Stelen in Neckarsulm ein.

Wenn ich durch Neckarsulm gehe, treffe ich an jeder Ecke auf Kunst. Skulpturen, aus unterschiedlichen Materialien gearbeitet, stehen auf Plätzen, Kreisverkehren, an Straßen oder vor Gebäuden. Die Kunstwerke in Neckarsulm sind jedem zugänglich. Jeder kann sie betrachten, sie befühlen, darüber schimpfen oder sie schön finden. Sie kosten keinen Eintritt und, in den meisten Fällen, haben sie einen geschichtlichen Bezug zu unserer Stadt.

Stahlkonstruktion
Wenn ich einmal um unsere Ballei herumgehe, kann ich auf ein paar hundert Metern einige Kunstobjekte betrachten. Die Ballei ist ein großes Gemeinschaftszentrum für Sport, Kultur und Freizeit. Sie hat außen eine auffallende Stahlkonstruktion, von der Spötter behaupten, man habe vergessen, das Gerüst abzubauen. Zur Deutschordenszeit bezeichnete man mit dem Begriff "Ballei" einen Verwaltungsbezirk. Im übertragenen Sinne, einen Ort an dem sich Menschen begegnen.
Wer vor dem Treppenaufgang hoch zur Ballei steht, wenden sich nach links und schon geht’s los mit der Kunst auf der Wiese und im Blumenbeet. Dann weiter um die Ecke nach rechts, befindet sich die Volkshochschule Neckarsulm mit ihren Skulpturen. Gegenüber steht die Frauenkirche mit ihrem Pfarrgarten. Sie ist selbst ein Kunstwerk und gleich dahinter der alte Friedhof.

Rostige Skulptur

Auf derselben Seite vor der Musikschule befindet sich eine rostige Skulptur. Am oberen Kreisverkehr die bunten Eichenstehlen, die symbolisch für unsere Partnerstädte stehen. Nun rechts halten Richtung Ausgangspunkt. Da windet sich ein großes Betongebilde die Treppe hoch zur Ballei. Auf der linken Seite der Straße ist eine Skulptur, die einem überdimensionalen Dreispitz ähnelt. Und zu guter Letzt auf dem unteren Kreisverkehr das große Tor hinein in die Stadt. So viel Kunst auf so kleinem Raum.
So viel Kunst rundum. So viel Kunst zum Teil sehr konträr diskutiert. So viel Kunst für mich, für sie, für alle. Fortsetzung folgt...

Weitere tolle Bilder dazu sind auf  www.meine.stimme.de/kunst zu finden. 

Heimatreporter-Steckbrief


Name:
Elke Pfeiffer

Alter: 67 Jahre

Heimat: Ich bin in Neckarsulm geboren und aufgewachsen. Ich lebe immer noch gerne hier. Sicher gab es in meinem Leben den einen oder anderen Zwischenstopp in einer anderen Stadt oder auch in Frankreich, aber es hat mich immer wieder nach Hause gezogen. Hier sind meine Familie, meine Freunde und meine Liebe. Und all das brauche ich, um mich wohlzufühlen und um sagen zu können "hier ist meine Heimat".

Beruf: Ich habe lange Jahre in einer Einrichtung gearbeitet, die Menschen mit Behinderung Unterstützung zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bietet. Jetzt genieße ich mein Rentnerinnenleben und arbeite ein paar Stunden in der Experimenta Heilbronn als Besucherbetreuerin.

Hobbys: Mit Leidenschaft Radtouren machen, Thriller lesen, im Garten arbeiten, Kochen und dabei was Neues ausprobieren, mit Freunden zusammen sein. Ich liebe es, mit dem Wohnmobil ohne Navi unterwegs zu sein und dafür anhand von Reiseführern in Buch- oder Digitalform die Vorbereitungen zu treffen. Aber eigentlich genügt es, eine ungefähre Richtung zu wissen, wenn’s schön ist, anzuhalten, wenn’s regnet, weiterzufahren. Auf dem Portal aktiv seit: 20. Mai 2019.

Was Elke Pfeiffer an meine.stimme gefällt: Ich finde es schön, dass es dieses Portal gibt. Der Kontakt mit anderen Heimatreporten und der Austausch mit ihnen hat für mich große Qualität. Man probiert sich aus in Wort und Bild. Man teilt so mit anderen Menschen, was man Schönes gesehen oder erlebt hat. Man bekommt dafür häufig ein direktes Feedback in Form eines "Gefällt mir"-Likes oder auch eines kleinen Kommentars. Viele Heimatreporter haben umfangreiches Wissen über Tiere, Pflanzen, Musik, ihre direkte Heimat – und dieses Wissen teilen sie gerne mit anderen. Besser geht’s nicht.


Die Rällinge von Abstatt

Die User des Bürgerportals zeigen Ziele und Besonderheiten in der Region auf: So auch Heide Böllinger aus Bad Friedrichshall.

Heute möchte ich euch die nette Geschichte von den Rällingen aus Abstatt erzählen. Ihr kennt keine Rällinge? Ich kannte sie auch nicht und ich muss ganz ehrlich eingestehen, als ich die Geschichte von den Abstatter Rällingen hörte, musste ich schon schmunzeln – es ist eben eine nette Begebenheit, die zu diesem Namen führte.
Doch beginnen wir mit der Geschichte der Rällinge. Im Sprachgebrauch ist ein Rälling ein unternehmungslustiger Kater auf Brautschau. So weit so gut, aber was hat ein Kater auf Brautschau mit Abstatt zu tun?

Miauendes Werben
Laut mündlicher Überlieferung gingen die Abstatter Burschen früher gerne in den Nachbargegenden auf Brautschau. Um auf sich aufmerksam zu machen, miauten sie unter den Fenstern der holden Weiblichkeiten. Durch ihr miauendes Werben wurden die Burschen Rälling genannt – Kater auf Brautschau. Ich finde dies war ein netter Spitzname für die werbenden Burschen. Eine nette Begebenheit, die bis heute den Abstattern den Namen Rälling eingebracht hat. Wenn man durch das hübsche Städtchen Abstatt läuft, findet man überall in der Gemeinde Katzenskulpturen – bunt bemalt – jede sieht anders aus und ist einzigartig in ihrer Gestaltung. Besonders viele Katzen findet man im Bürgerpark von Abstatt – eine herrliche parkähnliche Anlage für Jung und Alt, mit Spielplätzen, Sportanlagen, Freilichtbühne, Café, Veranstaltungsgebäuden. Eine sehr schöne Anlage, die mich beeindruckt hat – ein Wohlfühlort für alle Bürger.

Passend dazu ein Tipp: 
Vom 10. bis 15. August ist Abstatt in der Lokalaktion 50 Wochen, 50 Orte an der Reihe. Ab sofort kann jeder unter meine.stimme.de/50Orte_Abstatt Fotos zum Titelseiten-Gewinnspiel einstellen.


GEWINNSPIEL: Sieger und neues Thema

Das Thema des Gewinnspiels auf dem Bürgerportal meine.stimme war nicht einfach: Hoch und tief. Heimatreporter Dietmar Siedeck aus Kirchardt hat diese Aufgabe am besten getroffen. Der Wassertropfen springt nach oben und das Spiegelbild scheint nach unten zu fallen. Imposant – und perfekt gelöst. Alle 284 eingegangenen Fotos des Gewinnspiels sind unter diesem Link zu sehen: www.meine.stimme.de/hoch. 

Geometrie in Natur und Architektur


Nicht nur in der Schule, sondern auch in der Natur, in Bauwerken, am Wegesrand oder auf Objekten des täglichen Gebrauchs spielt Geometrie eine wichtige Rolle – wie auch im neuen Gewinnspiel auf meine.stimme. Hier dreht sich alles um geometrische Formen. Wichtig ist natürlich wieder der Bezug zur Region Heilbronn und dem Unterland, Hohenlohe oder dem Kraichgau. Zu gewinnen gibt es zwei Mal zwei Eintrittskarten für die Experimenta mit Zugang zu den Sonderausstellungen, dem Experimentatheater, der Sternwarte und einer Science-Dome-Show. Hier der direkte Link zum Mitmachen: www.meine.stimme.de/geometrie
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Diesen Autoren gefällt das:
7 Kommentare
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Heide Böllinger aus Bad Friedrichshall | 27.06.2020 | 09:27  
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 27.06.2020 | 10:07  
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Gudrun Vogelmann aus Bad Friedrichshall | 27.06.2020 | 12:37  
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Angelika Di Girolamo aus Künzelsau | 27.06.2020 | 14:09  
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Elke Pfeiffer aus Neckarsulm | 29.06.2020 | 12:01  
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Heide Böllinger aus Bad Friedrichshall | 29.06.2020 | 21:41  
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Heide Böllinger aus Bad Friedrichshall | 29.06.2020 | 21:42  
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