Meine Heimat: Optimismus und Beschäftigung während der Corona-Krise

Lichtmalerei: Heimatreporter Stephan Rückert aus Heilbronn hat in einem Häuschen im Botanischen Obstgarten dieses Schattenbild entdeckt. (Foto: Stephan Rückert)
 
Die Sonne zaubert der fliegenden Biene einen Schatten-Doppelgänger. Stefanie Kaufmann aus Obersulm hat damit ebenso wie die Fotografen der anderen Bilder auf dieser Seite gewonnen. (Foto: Stefanie Kaufmann)
 
Selbstporträt aus Licht und Schatten: Heimatreporter Peter Rössler aus Neckarsulm bei seinen Lieblingsbeschäftigungen Radfahren und Fotografieren. (Foto: Peter Rössler)

Die neue "Meine Heimat"-Seite mit allerlei Inhalten der meine.stimme-Heimatreporter erscheint am Samstag, 25. April 2020. Die übergeordneten Themen: Optimismus und Beschäftigungsmöglichkeiten während der Corona-Zeit.


Licht und Schatten

von unserer Redakteurin Katja Bernecker
230 Fotos, die den schönen Kontrast von dunkel und hell zeigen – Gewinnspiel auf dem Bürgerportal meine.stimme

Die aktuelle Situation zeigt es: Gerade in dunklen Zeiten ergibt sich oft Positives, das macht Hoffnung, bringt Licht ins Leben: So wie zurzeit die vielen Beispiele für Nachbarschaftshilfe und Kreativität. Deshalb hat das meine.stimme-Team das Thema Licht und Schatten für das letzte Gewinnspiel gewählt. 230 Fotomotive haben die Heimatreporter dazu eingestellt.

Gewinnerfotos
Natürlich darf dabei die Blumen und Pflanzenwelt nicht fehlen. Besonders beeindruckt hat dabei die Jury das Foto von Heimatreporterin Susanne Kaufmann: Der Schatten der Biene im Anflug auf die wunderschöne gelbe Blüte. Da hat die Fotografin bestimmt viel Geduld gezeigt, um diesen Moment einzufangen. Die Obersulmerin gehört damit zu den drei Gewinnern der Fotoaktion: Sie erhält dafür, wie die anderen beiden Sieger auch, einen Stadt-Gutschein in Höhe von 25 Euro, der nach Wunsch für Geschäfte in Heilbronn, Eppingen oder Öhringen ausgestellt wird.
Außerdem gewonnen hat Heimatreporter Stephan Rückert. Der Heilbronner hat das Licht und Schattenspiel in einem Wengerthäusle im Botanischen Obstgarten in Heilbronn abgelichtet. Dieses zaubert eine wunderschöne Zeichnung an die normalerweise schlichte Holzwand. Karsten Milentz aus Eberstadt kommentiert das Foto so: "Ganz ausgezeichnet – grafisch superklasse." Mit ihm einig ist sich Torsten Baumann aus Eppingen: "Für mich das beste Bild bei diesem Wettbewerb überhaupt. Ganz große Klasse."
Das dritte Gewinnerbild kommt von Peter Rössler. Er hat den Untertitel "Der Schattenmann bei seinen Hobbys Fotografieren und Fahrradfahren" gewählt. Das spricht für sich: Das Bild zeigt den Fotografen selbst im Schatten des Sonnenlichts samt Kamera und Drahtesel. Gratulation.

Augenweiden

Doch auch viele der anderen Fotos sind Augenweiden: Der Blick über das Kochertal mit dramatischen Wolken oben und Schatten unten. Gemacht hat das Foto Sabrina Kollmar aus Zweiflingen. Magisches Abendlicht im Kornfeldfliegende Vögel als Schatten vor dem Marrahaus in Heilbronn oder das Schattenbild zweier Knoblauchpflanzenstängel vor der Hauswand, die sich wie ein verliebtes Pärchen zueinander zu neigen scheinen. Witzig und wunderbar. Das findet auch die Community. In den Kommentaren zeigen sich die Heimatreporter ihre Bewunderung: "Toll gemacht" oder "Großartige Aufnahme." Auch das bringt Licht in diese schattige Zeit.

Direkter Link zur gesamten Galerie: www.meine.stimme.de/licht

Vom Laich zur Kaulquappe

von unserer Heimatreporterin Anneliese Herold
Oedheimerin zeigt die Entwicklung in Beiträgen und Bildern auf

Seit Kindheitstagen ziehe ich kleine Grasfröschchen in einem Terrarium groß, um sie dann putzmunter wieder in den Teich im Wald hüpfen zu lassen. Kein Molch hat dann etwas vom Laich gefressen. Heute war es wieder einmal so weit, der Laich ist ins, mit Brunnenkresse ausgestattete, Terrarium gerutscht. Es ist eine wunderbare Entwicklung, die diese Amphibien in recht kurzer Zeit durchleben. Nicht nur Kinderaugen staunen da. Der Laich wird langsam länglich und Schritt für Schritt zur Kaulquappe. Ab dieser Zeit fressen die Quappen die Würzelchen und Blätter der Brunnenkresse und werden noch mit Fischfutter verwöhnt.

Zurück in den See
Wenn sich dann später, nach einigen Wochen, alle vier Beinchen ausgebildet haben und nur noch ein kleiner Schwanzstummel vorhanden ist, sitzen sie gerne auf den Steinen und genießen die Sonne. Dann ist es Zeit, sie zurück in den See zu bringen, was für mich immer mit schönen Emotionen verbunden ist.

Kindheitserinnerungen
Leider wurde der Wald im vergangenen Jahr unglaublich "ausgeputzt". Der kleine See sieht arg mitgenommen aus. Hat keinen Schatten mehr. Ich hoffe sehr, dass sich das alles wieder erholt. In der Bildergalerie hänge ich unter anderem ein Bild vom See vor dem "Ausputzen" vom vergangenen Jahr dran, damit man den Unterschied zu heute sieht. Dann noch zwei Bilder von den kleinen Fröschlein bei ihrer Rückkehr in den See. Von Zeit zu Zeit stelle ich die Entwicklung vom Laich zum Grasfröschchen ein. Vielleicht weckt das Kindheitserinnerungen.

Direkter Link zum Beitrag: www.meine.stimme.de/frosch 



Heimatreporter-Steckbrief: Anneliese Herold

Name: Anneliese Herold
Alter: 65 Jahre
Heimat: Oedheim
Beruf: Rentnerin, früher pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin
Hobbys: Die große Liebe zur Natur, der Fotografie, dem Malen und Gestalten, meinen Garten und den Tieren darin, dem Segelfliegen in den Lüften und letztendlich auch dem Backen und Kochen und Pilzesammeln. Nicht zu vergessen: Ich liebe die Musik, die mir arg im Blut liegt und höre gerne Rock und Metal, aber auch Balladen. Musik ist eines meiner Lebenselixiere.
Auf Meine.Stimme aktiv seit: Dezember 2019
Was Anneliese Herold an meine.stimme gefällt: Die Vielfältigkeit der Themen finde ich toll. Der schöne, humorvolle Austausch und Umgang mit den anderen Heimatreportern. Man lernt viele Menschen und deren Hobbys kennen. Ich freue mich jeden Morgen oder Abend auf die neuen Mitteilungen. meine.stimme ist einfach erfrischend und eine Bereicherung, der ich gerne Zeit widme. Es ist einfach schön, mitzumachen.
zum Profilhttps://meine.stimme.de/oedheim/profile/anneliese-herold-11552.html


Wenn Bäume Bilder erzählen

Bäume haben unzählige Funktionen, zeigen die Vielfalt der Natur, erzählen über die Jahreszeiten hinweg Geschichten und zeigen Bilder. Daher stellt meine.stimme das beeindruckende Gewächs mit dem aktuellen Gewinnspiel in den Mittelpunkt. Die Aufgabe: Fotos beeindruckender Bäume der Region zeigen. Besonders interessant sind Bilder, auf denen Gesichter in Bäumen zu erkennen sind. Warum ist das so? Sinnesorgane, Gehirn und Nervensystem sind evolutionär darauf angelegt, Vertrautes zu erkennen. Deshalb sehen wir oft vermeintliche menschliche Gesichter in allerlei Dingen – auch in Bäumen.
Der Heimatreporter mit dem besten Baum-Bild gewinnt einen Gutschein von Pflanzen Kölle in Höhe von 50 Euro. 

Direkter Link zu Gewinnspiel: www.meine.stimme.de/baum



Brot und Brötchen selbst gemacht

Mehl und Hefe sind gefragte Güter in diesen Tagen. Aber was machen die Leute damit? Brot und Brötchen backen? Da müssten doch in der Region in den vergangenen Wochen viele leckere, neue und altbewährte Rezepte ausprobiert worden sein. Warum diese nicht mit der Community des Bürgerportals meine.stimme teilen und sich selbst inspirieren lassen? Darum geht es bei der aktuellen Mitmach-Aktion "Leckere Brot- und Brötchenrezepte". Bis zum 3. Mai kann jeder, der sich als Heimatreporter registriert hat, mitmachen. Das Anschauen der Rezepte geht auch ohne Registrierung. Ein Teil der Rezepte soll auf der Seite „Meine Rezepte“ im Magazin der Heilbronner Stimme am 9. Mai erscheinen. Bereits eingestellt sind zum Beispiel Quarkbrötchen, Dinkel-Sonnenblumenbrot, Sauerteigbrot oder ofenfrische Brötchen.
Grundsätzlich sind die Heimatreporter des Portals fleißige Bäcker und Köche. Alle Beiträge, die von den Usern mit dem Stichwort „Rezepte“ versehen worden sind, finden Interessierte unter der Themenseite www.meine.stimme.de/rezepte.  

Mitmachen und anschauen: www.meine.stimme.de/brot
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