Meine Heimat: Wilde Gesellen und selbst gemachte Schlehenmarmelade

Filigrane Mannschaft: Uschi Pohl hat eine Serie an Pilzbildern eingestellt. (Foto: Uschi Pohl)
 
Giftiges Team: Gerhard Hölzel zeigt Fliegenpilze. (Foto: Gerhard Hölzel)
 
Hübsches Duo: Heimatreporter Rüdiger Reingräber hat sie entdeckt. (Foto: Rüdiger Reingräber)

In den vergangenen Wochen haben die Heimatreporter auf meine.stimme auffallend viele beeindruckende Bilder von Pilzen eingestellt. Einige davon haben es auf die Meine-Heimat-Seite, die am 31. Oktober 2020 in Print erscheint, geschafft. Darüber hinaus ist neben dem Gewinnerfoto der Fotoaktion "Laut & leise" auch ein leckeres Rezept für Schlehenmarmelade zu finden. Natürlich darf auch ein Steckbrief nicht fehlen: Diesmal nutzen wir die Gelegenheit, unsere neue Kollegin Tina Lechner vorzustellen.

Wilde Gesellen

Sie sind zart und filigran, sie sind struppig und dreckig, sie sind einfach hübsch: Pilze. Überall in der Region sind in den vergangenen Wochen die wilden Gesellen aus dem Boden geschossen. Viele Heimatreporter des Bürgerportals meine.stimme haben sie jedenfalls bei ihren Waldspaziergängen vor die Kamera bekommen. Mancher geht sogar ganz gezielt "in die Pilze". So wie Anneliese Herold, die der Community den Mund mit einem Foto eines mit frisch gesammelten Pilzen gefüllten Korbs wässrig macht und mitteilt: "Das ergibt Pilzgeschnetzeltes in Rahmsauce und ein Stück Brot dazu. Mmmhhh."

Gegenseitig fragen sich die User auch immer wieder, ob jemand den einen oder anderen Pilz auf dem Foto erkennt. In diesem Zug gibt Gerhard Hölzel gleich zu: "Ich für meinen Teil mache lieber ein paar Bilder und lasse die Finger weg von den Pilzen. Die Spezialisten kennen sich da besser aus." Dass er – und andere Heimatreporter – seine Finger aber nicht vom Auslöser der Kamera gelassen hat, ist schön. Denn: Die Pilzfotos sind wunderbar. So wie die von Uschi Pohl zum Beispiel, die eine ganze Serie an Pilz-Nahaufnahmen auf dem Bürgerportal zeigt. Allein unter ihrem Schnappschuss der Porzellan-Pilze finden sich elf Kommentare. Rüdiger Reingräber aus Künzelsau fasst das Lob so zusammen: "Der lange Tag im Wald hat sich gelohnt. Tolles Ergebnis."

Kleiner Giftpark

Auch die Überschriften zu den Pilzfotos zu lesen, macht schon Freude: "Kleiner Giftpark", steht zum Beispiel über dem Foto einer Ansammlung von Fliegenpilzen, die der Neckarsulmer Gerhard Hölzel entdeckt hat. Oder: "Wir sind die Schönsten..." Dass hinter diesen wunderschönen Motiven aber mächtig viel Aufwand steckt, wird in diesem Satz von Hölzel klar: "Dieses Exemplar ist mir vom Weg direkt aufgefallen. Bin dann noch mal mit ein paar Lampen zurückgekommen..."

Diese Arbeit bedeutet dennoch Erholung, das macht Stephanie Rüdele aus Zweiflingen mit diesem Aspekt deutlich: "Der Wald ist die beste ‘Tankstelle‘." Am Ende werden sicher die meisten dem Fazit der Oedheimerin Anneliese Herold zustimmen: "Pilze sind ein unglaublich interessantes Thema." Dazu passt auch der Satz des Heilbronners Wolfgang Kynast, der sicher allen naturliebenden Hobbyfotografen aus der Seele spricht: "Wenn man Natur fotografiert, geht man anders spazieren." Einen Überblick vieler Pilzfotos finden Sie unter www.meine.stimme.de/pilze


Aktion Farbenspiele

Jetzt ist die Lieblingszeit vieler Hobbyfotografen gekommen: Die Bäume und Weinreben ziehen sich ihr Herbstkleid an – und das ist farbig. Deshalb heißt das aktuelle Gewinnspiel auf meine.stimme auch Farbenspiele. Gesucht sind Motive aus der Region, welche die farbenprächtige Herbststimmung wiedergeben. Zu gewinnen gibt es einen der meine.stimme-Heimaträtselkalender, der ab Mitte November zu kaufen sein wird. Hier geht es zum Mitmachen: www.meine.stimme.de/farbenspiele

Leises Plätschern

Zugegeben, es war ein schwieriges Foto-Thema, das die Community beim vergangenen Gewinnspiel auf dem Bürgerportal meine.stimme mit "Laut & leise" als Aufgabe zu meistern hatte. Heimatreporterin Laura Hannemann aus Neuenstein hat mit diesem Foto einen 50 Euro-Gutschein eines Elektrofachgeschäfts ihrer Wahl gewonnen. Das Motiv gibt wieder, was gefragt war: Der Betrachter meint fast, ein leises Plätschern zu hören. Aber laut könnte es werden, sollte das Bächlein durch einen Starkregen zum Bach werden... Hier geht es zum meine.stimme-Beitrag zur Gewinnspielauflösung.

Steckbrief meine.stimme Team

Name: Tina Lechner

Alter: 31 Jahre

Heimat: im schönen Allfeld im Neckar-Odenwald-Kreis

Beruf: Produktmanagerin Marketing Digital

Hobbys: Kochen, Shoppen, Step-Aerobic, Zeit mit Familie und  Freunden

Auf dem Portal aktiv seit: 5. Oktober 2020

Was Tina Lechner an meine.stimme gefällt: Ich finde es super, dass es eine Plattform gibt, bei der sich alles um die Region dreht. Unsere Heimat ist so schön und vielseitig. Ich freue mich total darauf, die Aktivitäten auf dem Portal, die Heimatreporter und die Region besser kennenzulernen und mitzugestalten.
Profil von Tina Lechner www.meine.stimme.de/lechner

Selbst gemachte Schlehenmarmelade

von unserer Heimatreporterin Daniela Somers

Die Schlehen, die ich vor zehn Tagen gesammelt und eingefroren hatte, habe ich im Kühlschrank auftauen lassen. Das ist bei Schlehen wichtig. Denn erst der Frost und das Auftauen danach, lässt die Zellen platzen. Nur dadurch können sich die Gerbstoffe mit den Zelleiweißen mischen. So wird der herbe Geschmack gebunden und verschwindet.

Die Schlehen habe ich dann mit wenig Wasser kurz aufkochen lassen. Danach mit dem Stampfer noch kurz durchgestampft, damit sich das Fruchtfleisch von den Kernen besser löst. Dann wird das Mus mit einem Sieb von den Kernen getrennt. Notfalls die Kerne nochmals kurz mit ein wenig Wasser aufkochen, damit auch das letzte Fruchtfleisch sich von den Kernen löst.

Zimt nach Gefühl

Ich hatte dann noch ein paar Äpfel und eine Birne, die schon ein wenig angeschlagen waren und deswegen nicht gelagert werden konnten. Die Macken habe ich sauber weg geschnitten und die guten Teile durften auch mit dem Mus zusammen in den Kochtopf. Nochmals kurz aufkochen und mit dem Pürierstab die Äpfel pürieren. Nach Gefühl kommt dann noch Zimt, Kardamom und Zitronensaft dazu. Wenn man das Gewicht seines Kochtopfs kennt, ist das nun hilfreich. Denn dann kann man den Topf mit Inhalt kurz wiegen und dementsprechend Gelierzucker zufügen. Ich nehme gerne das 3:1. Mit Gelierzucker zusammen vier Minuten aufkochen und ab in die Gläser. Das gibt genug Vorrat bis zur nächsten Schlehenernte und zum Verschenken bleibt auch genug übrig.
Hier geht es zum Beitrag mit elf Fotos www.meine.stimme.de/schlehen
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