Neckarsteig Etappe IV - von Hirschhorn nach Eberbach

Kurz vor dem Ziel dann doch noch eine schöne Aussicht auf den Neckar und die Anlegestelle in Eberbach
Bei der Planung stand laut Wetterbericht fest, der Sonntag wird ein heißer und stabiler Tag. So wählte die Gruppe nicht die lange dritte Etappe, sondern die vierte mit etwa 12 km. In der Beschreibung stand, dass sie „an heißen Sommertagen ausreichend Schatten“ bietet. Es ist tatsächlich so. Sobald man die Stufen hinauf zum Schloss bewältigt hat, geht es in den Wald. Doch der Anstieg ist schon heftig, auch bei morgendlichen 23 Grad. Dass die Etappe „geprägt von altem Baumbestand“ ist, stimmt ebenfalls. Nur die Pflege des Weges scheint etwas vernachlässigt. Es gäbe sicher schöne Aussichten, wenn die Bäume nicht so hoch wären. Das haben die Mitwanderer auch bestätigt, denn sie kannten den Weg bereits aus früheren Jahren.
Das Schloss Hirschhorn ist sicher ein Highlight, es soll aber bei der nächsten Etappe am Ende besichtigt werden. Unterwegs gab es nur den Steinernen Tisch, eine ehemalige Gerichtsstätte, wie bei Bretzfeld, oberhalb von Dimbach. Ein schöner Platz zur Pause bot sich am Waldklassenzimmer Eberbach. In Eberbach angekommen wurde am Neckar entlang flaniert und am Marktplatz eine herrliche Erdbeertorte genossen. Wenn es auch nicht die schönste Etappe war, die Unterhaltung unterwegs und das mehrmalige Treffen anderer Neckarsteigwanderer machte den Tag zum Erlebnis.
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