Premierengäste in Tirol

Frisch gestärkt durch das herrlich kühle Wasser der Heilquelle
Wenn auch das Wetter nicht die ganzen 5 Tage optimal war, so herrschte doch in der internationalen Gruppe mehr als sonnige Stimmung. Dazu trug unter anderem auch Helgas herzerfrischendes und ansteckendes Lachen bei, und davon gab es reichlich. Durch Zugausfall und Krankheit bedingt fand sich die gesamte Gruppe erst nach und nach zusammen, aber die Neuankömmlinge wurden sofort begeistert aufgenommen. Gleich nach der Anreise ging es am Mittwochnachmittag zu einer 2-stündigen Rundtour durch Mutters bis hinauf zur Heilquelle. So konnten die Wanderer einen ersten Eindruck von der schönen Bergwelt erhalten. Der Donnerstag war dem Wanderbus der Innsbrucker Feriendörfer vorbehalten. Leider lief das nicht ganz so, wie geplant, aber bei diesen tollen Leuten blieb die gute Stimmung trotz lustlosem Wanderführer erhalten. So sorgten abends im Hotel Seppl der Wellnessbereich und die wunderbare Küche für das Wohl der Gäste.
Am Freitag wanderte ein Teil hinunter zum Berg Isel und die weniger Ambitionierten fuhren mit der Stubaitalbahn. Pünktlich kamen alle zusammen, um gemeinsam den Panoramaweg zu genießen. Besonders die Aussicht in die Sill-Schlucht und der Sprung von der Schanze waren ein Erlebnis. Dann musste die Gruppe auch schon weiter, hinunter nach Innsbruck. Das Goldene Dachl gehört natürlich dazu, wenn man das erste Mal in der Tiroler Landeshauptstadt ist, aber es zog alle rasch durch die Altstadt hinauf zum Hafelekar. Wie das bei Wanderern und Bergsteigern so ist, wurden gleich zwei Gipfel erklommen. Später am Nachmittag trennte sich die Gruppe, um auf eigene Faust eine Pause zu genießen oder Museen zu besuchen.
Eine aussichtsreiche Kombiwanderung fand dann am Samstag statt. Alle zusammen fuhren mit Bernhard, dem Juniorchef des Hotels, nach Igls. Dann weiter mit dem Postbus nach Tulfes und von dort mit der Glungezerbahn hinauf zur Tulfein Alm und zum Zirbenweg. Die sportliche Gruppe machte sich sogleich auf den Weg, sie wollten hinauf auf den Patscherkofel. Etwas gemütlicher gingen die Anderen über den 7 km langen Höhenweg hinüber zum OEAV Schutzhaus bei der Patscherkofelbahn. Da diese im nächsten Jahr durch eine neue Bahn ersetzt wird, freuten sich die Wanderer mit der, 1964 zur Olympiade erbauten, Bahn zu fahren. Mit dieser ging es nach einer gelungenen gemeinsamen Einkehr hinunter zu den Fahrzeugen und zurück ins Hotel. Hier kam es am Abend noch zu einer spontanen „Verlobung“ und die Gruppe hatte viel Spaß. Am Sonntag hätten sie noch die Möglichkeit gehabt, die Mutterer Alm zu besuchen. Weil aber auch der Himmel den tränenreichen Abschied beweinte, nahmen alle davon Abstand und fuhren nach einem reichhaltigen Frühstück nach Hause in die Schweiz und nach Deutschland. Die beiden Elsässer dürfen die Berge noch ein paar Tage länger genießen. Die Planung für das nächste Jahr ist schon im Gange…
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