Reisen von Action bis zur Idylle

 

Urlaubsberichte der Offenen Hilfen Heilbronn

Jedes Jahr verreisen freiwillige Freizeitbegleiter*innen der Offenen Hilfen Heilbronn mit Menschen mit Handicap. Auch in diesem Jahr verreisen ca.600 Personen mit 300 Freizeitbegleiter*innen zu 59 verschiedenen Reisezielen im In- und Ausland.

In diesem Sommer startete der beliebte Klassiker, die Campingfreizeit an den Gardasee. Für die meisten war es nicht das erste Mal. Bereits seit 2011 bereisen die Offenen Hilfen den beliebten und schön gelegenen Zeltplatz „San Biagio“. Nach der langen Fahrt nach Italien stiegen alle voller Tatendrang und Freude aus den Bussen und machten sich an den Aufbau der Zelte.

Am ersten Morgen wurde der Campingplatz unsicher gemacht und viele bekannte Gesichter begrüßt. Aber auch neue Freundschaften wurden geknüpft. Das Miteinander der Camper war sehr offen und freundlich. Jeder hilft und unterstützt sich, wo er nur kann. Ob beim Spüldienst oder der Regelkunde beim Wikingerschach.
Aber es war nicht nur der Platz auf der Halbinsel, der für Begeisterung sorgte, auch die Ausflüge nach Venedig, Sirmione oder auf die Haseninsel fanden großen Anklang. Besonders beeindruckend war Venedig. Sowohl der Blick vom Boot über die vielen Brücken, wie auch die Besichtigung der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten.

Neben den erlebnisreichen Ausflügen, gehörte natürlich auch das Entspannen auf dem Platz zu der Reise. Ob beim Schwimmen und Sonnenbaden am Gardasee oder bei einem der Grillabende, die auch der Regen nicht verhindern konnte. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Denn das Feuer wurde vom Sonnenschirm vor der Witterung geschützt.
Es war eine Reise, bei der alle am Ende viel zu erzählen hatten.

Aber auch in Deutschland gibt es viele schöne Flecken. Eine Reise startete zeitgleich ins idyllische Pfronstetten auf die Schwäbische Alb.

Ein motiviertes Team von fünf Personen gestaltete, gemeinsam mit den elf Teilnehmer*innen, zehn erlebnisreiche und auch entspannende Tage.

Vom ruhig gelegenen Georgenhof startete die Gruppe zu zahlreichen Ausflügen. An einem regnerischen Tag ging es zum Kegeln. Bei den freundlichen und zuvorkommenden Kegelbahnbesitzern reservierte die Gruppe im Voraus zwei Bahnen. Die Kegelbahn wurde extra drei Stunden früher geöffnet, dass der Tag trotz des schlechten Wetters zu einem tollen Erlebnis werden konnte. Jeder hat mitgespielt und viele Kegel umgeworfen. Beeindruckend war die Begeisterung einer Dame im Rollstuhl, die sich ihre perfekte Wurftechnik durch viel probieren selbst erarbeitete und am Ende den dritten Platz erreichte. Stolz erzählte sie am Abend von dem Tag und ihrer Leistung.

Ein weiteres spannendes Ausflugsziel war das Naturtheater in Hayingen. Besucht wurde der Krimi „Älles sicher“. Begeisternd folgten die Teilnehmer der überragenden Schauspielerei der aufwändig kostümierten Darsteller.
Nach dem Stück wurde die Gruppe hinter die Bühne eingeladen. Sie lernten die Akteure kennen, machten gemeinsame Fotos und durften die impulsante Naturbühne erobernd betrachten. Da fühlten sie sich wie berühmte Personen.
Die zehn Tage vergingen wie im Flug.
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