Schopf bis Zipfel - Eine Wanderung am Albtrauf

Ideales Wanderwetter und Föhnwolken am Himmel, so präsentierte sich der Breitenstein der Wander-FIT Gruppe
Die Wander-FIT Freunde vom Bietigheimer DAV haben eine gute Aufgabenteilung gefunden. Während die Initiatoren der Gruppe im Tessin weilten, übernahm Willy Burkhardt zusammen mit Beatrix Schiebel die Wanderleitung, Fotos und Bericht die Heilbronner.
24 Wanderer trafen sich beim Otto-Hoffmeister-Haus und gingen zuerst durch das barrierefrei gestaltete Schopflocher Torfmoor. Der Schwäbische Albverein hat dafür bereits 2011 den europäischen Umweltpreis erhalten.
Das nächste Ziel war die Ruine Rauber, die 1210 als Diepoldsburg erwähnt wurde und seit dem 16. Jahrhundert "Der Rauber" genannt wurde. Die ersten Wanderer fragten hier schon hungrig nach der Pause, doch bis zum Breitenstein mussten sie noch durchhalten. Dort wurde ausgiebig die Aussicht und das Vesper genossen. Satt und in etwas gemütlicherem Tempo bewegte sich die Gruppe weiter. Der Pferch, ein Bannwald, ist ein Flächen-Naturdenkmal und führt als Schlucht steil hinunter nach Hepsisau. Die Wander-FITten zog es aber hinüber zum Auchtert, wo eine Schafherde gerade bei der Arbeit war. Den Schafen ist es nämlich zu verdanken, dass die Hochflächen der Alb von der Sukzession verschont bleiben. Später am Mörike-Fels bot sich ein herrlicher Blick auf die Drei-Kaiser-Berge. Weiter führte der Weg durch den Wald steil hinunter Richtung Zipfelbachtal. 
Eine weitere Abwechslung gab es an der Ziegelhütte. Diese liegt am Randecker Maar und löst mit den Skulpturen etwas Erstaunen aus. Doch die Gruppe hielt sich nun nicht mehr lange auf. Der Duft nach Kaffee zog vom Landgasthof herüber. Beatrix und Willy hatten für die Einkehr reserviert.
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