Sudetendeutsche Gedenken an die Ereignisse des 4. März 1919

Personen auf dem Foto von l. Herr Rainer Wieland MdEP, Frau Ilse von Freyburg Kreisvorsitzende, Herr Erich Tutsch stellv. Kreisvorsitzender, Herr Christian Lueger Kreis-Vermögensverwalter und Frau Viktoria Wanderer Kreis-Frauenreferentin.
Heilbronn: Haus der Heimat - Sontheim | "Das Datum 4. März 1919 ist tief im Bewusstsein der sudetendeutschen Volksgruppe verankert und von besonderer geschichtlicher Bedeutung", so der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Herr Rainer Wieland.

Mitglieder und Gäste aus Politik und Gesellschaft, unter Ihnen Alexander Throm, Mitglied des Bundestages, gedachten in einer Feierstunde den vielen Opfern im Zuge der friedlichen Demonstrationen für Freiheit und Selbstbestimmung.

Im nächsten Jahr jähren sich die Ereignisse zum 100. Mal.

Trotz dieser bitteren Erfahrungen schauen die Sudetendeutschen nach vorne und versuchen den Kontakt mit den Tschechen zu halten.

Die Geschichte lässt sich nicht zurück drehen.

Die vielen Toten die um die Freiheit und Recht auf Selbstbestimmung kämpften werden in uns stets als Helden in Erinnerung bleiben.

"Deshalb bezeichnen wir heute den 4. März 1919 auch als Tag der Selbstbestimmung"

Über drei Millionen Sudetendeutsche wurden nach 1945 für rechtlos erklärt und aus Ihrer Heimat vertrieben. 600.000 kamen nach Baden-Württemberg.

"Die sudetendeutschen haben sich mit großem Fleiß und mit viel Energie in schwierigster Zeit eine neue Lebensgrundlage, neues Ansehen und eine neue Hemat geschaffen.

Sie haben Baden-Württemberg mit aufgebaut und mitgestaltet.

Die Erinnerung an die Geschichte musss auch in der Welt von morgen den Ihr zukommenden Stellenwert haben.

Das Recht auf Selbstbestimmung gilt für alle Völker und Volksgruppen und ist unabdingbare Voraussetzung für ein wirklich gesicherten Frieden in Europa und der Welt

Darum ging es vor 99 Jahren und darum geht es auch heute, vielleicht mehr den je, in vielen Regionen Europas und der Welt.
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