Tipps für Touren - A1 Panoramaweg Angelbachtal

Genau wegen dieser Stimmung sind wir früh los und gleich Richtung Wald
Den Rat der Frau Gertrud Schubert, Redakteurin für die Rubrik "Tipps für Touren" haben sich d' Gaby un de Erich dieses Wochenende wieder zu Herzen genommen, Zitat: "damit auch Leute, die sich nicht der großen Gruppe anschließen wollen, einen Wandertipp bekommen." Nicht wegen der großen Gruppe, sondern wegen mangelnder Zeit wurde die Tour der Ortsgruppe Lauffen, Schwäbischer Albverein, vorgelaufen.

Der Panoramaweg Angelbachtal ist die ideale Herbstwanderung.

Anhand der Angaben der Ortsgruppe war es leicht, den Track im Internet zu finden. Darin waren die Vorgaben: Start am Festplatz, 15,2 km, Gehzeit ca. 4 Stunden.

Die beiden ausgebildeten Natur- und Landschaftsführer überlegten sich kurzfristig die Strecke entgegengesetzt zu gehen, da sie zu Beginn die neblig, mystische Stimmung im Wald genießen wollten. Die Bilder dazu sprechen Bände.
Das ist bei dieser besonders vorbildlich ausgeschilderte Tour aber auch gar kein Problem, denn die Wegweiser sind immer in beide Richtungen angebracht. Man braucht wirklich keine Karte und kein GPS, auch unerfahrene Wanderer können den Weg genießen.
Auf die Kirche in Michelfeld wurde erst einmal verzichtet, da es gegen halb zehn Zeit für den Gottesdienst war. Außerdem erschien es besser am Ende beim Wasserschloss Eichtersheim anzukommen, damit der Schlosspark als Schluss-High-Light erreicht wurde.
Die Strecke durch den Wald ist sehr schön und führt teilweise über den neuen Waldlehrpfad. Danach geht es immer wieder auf und ab, daher hat das Land der 1000 Hügel seinen Namen wirklich verdient. Der höchste Punkt ist der Hohberg, wo eine Sitzgruppe zur Rast einlädt. Viel war leider nicht zu sehen, dazu bedarf es einer günstigeren Wetterlage. Doch der Wächter des Kraichgaus in 9 km Entfernung war gut zu erkennen. Die Wege sind außer im Wald alle asphaltiert, was das Gehen etwas beschwerlich macht, aber natürlich für eine Tour im November geradezu ideal ist. Eine Runde um den Erlensee und ein kurzer Stichweg zum alten jüdischen Friedhof und schon war der Ort und bald darauf der Schlosspark erreicht.
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