Über die Grenzen Löwensteins hinaus durch die schneebedeckten Ebenen

Bereits die Fahrt war ein Genuss

Ausflug nach Schwäbisch Hall – Planung für die März-Wanderung

Bereits die Fahrt über Land nach Schwäbisch Hall war an diesem Sonntag ein Erlebnis. Just nach Hirrweiler eröffnete sich eine schneebedeckte Landschaft. Sehr schön anzusehen, aber durch die Stürme der vergangenen Tage zu gefährlich, um unbeschwert durch den Wald zu gehen.
Auch deshalb ging die Fahrt bis nach Schwäbisch Hall. Dort angekommen boten die engen Gassen ein wundervolles Schattenspiel. Die Sonne stand gerade sehr günstig und so entstanden an dem überwiegend grauen Wintertag trotzdem viele schöne Fotos. Der Plan war die Comburg auf Umwegen zu erreichen und sich in der Stadt zu orientieren. Also wurde der Wander-Weg aus der Broschüre „Zum Aussichtsberg Einkorn“ in umgekehrter Richtung etwas verkürzt. Immer wieder trafen die Wanderer auf den Kocher-Jagst-Trail, den Kochersteig. Den Einkorn hatten sie  bereits im Januar 2016 besucht, er war von der Ferne aus zu sehen. Eigentlich war das erste Ziel die Ruine Limpurg. Aber durch umgestürzte Bäume war auch der Weg zu schlecht und die Badersklinge so faszinierend, dass sie komplett durchwandert wurde. Oberhalb hatte man dann herrliche Ausblicke auf den Einkorn und das Kloster Großcomburg. Dies war das nächste Ziel, und durch die Abkürzung konnte ein schöner Wanderweg am Grauwiesenbach entlang genommen werden. Später hatte man durch das etwas trübe, aber trockene Wetter, das Gefühl völlig alleine in der Festungsanlage des Klosters zu sein. Ein paar Besucher verloren sich in der großen Anlage. Die Stiftskirche kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden, die erst ab April wieder stattfinden. Beeindruckend ist die Ringmauer, die komplett um die Anlage führt und frei zugänglich ist. Durch die Scharten hat man in jede Richtung tolle Ausblicke, wie z.B. auf die Kleine Comburg, den Einkorn, Nebengebäude und die Allee, die zum Eingangsportal führt.
Über die Bildersteige, hier konnten es „Schmierfinke“ einmal wieder nicht lassen sogar die Bildstöcke zu besprühen, ging es hinunter bis zum Kocher. Bei der ersten Brücke entdeckten die Wanderer Kunstautomaten, die das Buch: „111 Orte im Heilbronner Land die man gesehen haben muss“ beschreibt. Nach diesem Kuriosum kann man die Ruhe an den Kocherwiesen, wo die ehemalige Landesgartenschau (1982) stattfand, genießen.
Nachdem dann der Epinal Steg, der seinen Namen aufgrund der Städtepartnerschaft hat, überschritten ist, präsentiert sich eine Reihe schöner Fachwerkhäuser. Ganz besonders leuchtet das Rote Fachwerk des Haal-Gerichtshauses. Schwäbisch Hall ist auf alle Fälle einen Ausflug wert.
Auf der Rückfahrt wurde noch ein kurzer Halt an der Limes-Nachbildung in Mainhardt eingelegt. Auch der „Schlupf“ ist interessant und ebenso das Römermuseum in Mainhardt. Das sind weitere Ziele, die in Kürze in Wanderungen „verpackt“ werden.
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Rüdiger Reingräber aus Künzelsau | 26.01.2018 | 10:06  
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