Von der Sachsenansiedlung zum Renaissance-Schloss

Die Wandergruppe des Schwäb. Albvereins Heilbronn war im Madonnenländle unterwegs. Werner Betz erklärte seiner Gruppe, dass es noch im 19. Jahrhundert unterschiedliche Zeitzonen zwischen Baden und Württemberg gab.
Bei der Busfahrt in Richtung Bad Mergentheim herrschte anfangs starker Nebel. Dieser lichtete sich aber im Laufe der Fahrt. So konnten die Mitglieder und Gäste des Schwäb. Albvereins Heilbronn ihre Wanderung zum Teil sogar bei Sonnenschein genießen. Werner Betz übernahm in Sachsenflur die Gruppe 1 zur Wanderung über die Gesamtstrecke von rund 15 km. Stetig ansteigend führte der Weg in ein großes Waldstück. Nun wanderte die Gruppe auf weitgehend gleichbleibendem Höhenniveau zum Unteren Burgberg. Anschließend führte der Weg hinunter an die Randgebiete von Bad Mergentheim. Der Bus brachte die Wanderer nach Igersheim. Bis hierher waren vorher schon die Teilnehmer an der Kurzstrecke gefahren. Rolf Steinbacher hatte ihre Führung übernommen. Beide Gruppen wanderten im Wechsel durch freies Gelände und Waldgebiete zum Winterberg. Vom Wartturm am östlichen Waldrand aus bot sich eine herrliche Sicht auf Weikersheim mit seinem Schloss, dem Stammsitz der Herren von Hohenlohe. In Weikersheim selbst war Kirchweih und diese wurde mit einem historischen Umzug gefeiert. So hatten insbes. die Wanderer der Gruppe 2 Gelegenheit, dem Spielmanns- und Fanfarenzügen zuzuhören und die herrlichen Trachten zu bestaunen. Nach der Schlusseinkehr brachte der Bus zufriedene Wanderer nach Heilbronn zurück. Hü
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