Vortrag über Shoa-Überlebenden am Theodor-Heuss-Gymnasium

Geschichte live erzählt: Frank Schablewski referiert Erlebnisse eines Shoa-Überlebenden am Theodor-Heuss-Gymnasium.
Kurz vor dem internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust besuchte der Schriftsteller und Lyriker Frank Schablewski das THG, um die Werke Tuvia Rübners vorzustellen und aus ihnen zu lesen. Rübner ist ein hebräisch- und deutschsprachiger Lyriker, der in seinen Gedichten über die Erfahrungen des Verlusts seiner Familie, die während der Shoa ermordet wurde, schreibt.
Da Schablewski die Bücher mit Rübner gemeinsam übersetzt hat, konnte er den Schülern einen guten Einblick in dessen Lebensgeschichte geben. So erzählte er von Rübners schwerer Flucht aus Deutschland nach Palästina. Schulfreunde wurden schnell zu Feinden, als der Antisemitismus in Deutschland begann. Auch bezog er heutige Probleme mit ein wie die Aussage, dass man für Einwanderer zwar viel Geld brauche, doch den Leuten gar nicht bewusst sei, wie viel Geld für die Waffenproduktion, die die Kriege fördere, benötigt werde. Aus verschiedenen Büchern Rübners las Schablewski Gedichte vor wie z.B. „Ein langes kurzes Leben“. Dabei zeigte er auch die Schönheit und Vielfalt verschiedener Sprachen auf.
Schablewski machte den Schülern deutlich, dass alle Opfer der Shoa Identitäten und Lebensgeschichten hatten, die wir nicht vergessen dürfen. Die Schüler zeigten sich dankbar für den hochinteressanten Vortrag. FA&KK
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