Jetzt besonders auf Wildtiere achten!

Der Fellwechsel kann beim Reh bis in Anfang Juni andauern. Die Fellfarbe wechselt von grau nach rotbraun.
Erst gestern (6. Mai 2021) erfasste meine Wildkamera eine hochträchtige Rehgeiß mit prallem Leib und gut gefülltem Gesäuge. Sie wird in aller Kürze wohl zwei Kitze im Wald oder in eine Wiese setzen. Das ist recht früh und nicht optimal, weil der Bewuchs durch Wiesengras und  beispielsweise Brennesseln im Wald noch nicht besonders hoch gewachsen ist. Füchse, der Uhu und Kolkraben sind dann für die jungen Rehe eine besondere Gefahr. Aber nicht nur die: Hundebesitzer sollten jetzt in Wald und Feld ihre Lieblinge besser an die Leine nehmen. Manche Hunde hören auf keinen Pfiff von Herrchen, wenn sie eine Wildfährte in die Nase bekommen. Und wenn sie dann schon mal unterwegs sind, können sie zufällig auf eine trächtige Geiß treffen. Die zu hetzten sollte unbedingt vermieden werden. Deshalb sollten man mit oder ohne Hund derzeit nicht quer durch den Wald laufen sondern besser nur die Hauptwege benutzten. Auch Wildschweine haben jetzt Frischlinge. Kontakte mit Frischlinge führenden Bachen sollten - ob mit oder ohne Hund - unbedingt vermieden werden. Sie reagieren auf Störungen meist recht agressiv. Auch Füchse haben jetzt Junge und in Wald und Feld verstecken sich derzeit die Junghasen. Bodenbrütende Vögel mögen ebenso keine Störungen. Bitte auch niemals scheinbar "verwaiste" Jungtiere einsammeln. Das ist falsch verstandene Tierliebe. Oft befinden sich die Mütter von Rehkitzen, Wildschweinen und Jungfüchsen ganz in der Nähe.  Also: Bitte Hände weg vom Jungwild und jungen Vögeln bittet und empfiehlt Hans Peter Schmitt.
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Uschi Dugulin aus Neuenstein | 07.05.2021 | 21:06  
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