Natur- und Landschaftsschutzpflegearbeiten

Bei den Naturschutz- und Landschaftsschutzpflegearbeiten im Hergstbachtal bei Ruchsen(Möckmühl) mussten die Helfer verschiedener Ortsgruppen des Heilbronner Albvereins-Gaus das abgemähte Gras über mehrere Weinbergmauern herunterrechen. Danach wurde es auf bereitgestellte Ladewagen gegabelt.
Die aufgelassenen Weinberge “Bachwingert” und “Wacholderheide” oberhalb des Hergstbaches zwischen Ruchsen und Korb (beides Teilorte von Möckmühl) werden seit Jahrzehnten nicht mehr bewirtschaftet. In den Halbtrockenrasenflächen, die sich zwischenzeitlich gebildet haben, konnten sich das Helm-Knabenkraut, der Acker-Wachtelweizen, die Akelei, der Fransenenzian und auch viele nicht genannte geschützte und/oder bedrohte Blütenpflanzen entwickeln und gedeihen. Damit das auch so bleiben kann, musste der Verbuschung der Flächen entgegengewirkt und insbesondere der Schwarzdorn eliminiert werden. Darum hat sich der Schwäbische Albverein bereits vor über 25 Jahren gekümmert. Der Natur muss aber auch weiterhin „unter die Arme gegriffen“ werden. Mindestens einmal jährlich wird das Gras gemäht und beseitigt. Da die Samen des Fransenenzians relativ spät im Jahr ausreifen, finden die Pflegearbeiten dort in der Regel erst Mitte Oktober statt. Nachdem der Pflegetrupp des Hauptvereins die Mäharbeiten durchgeführt hatte, war es die Aufgabe der Helfer verschiedener Ortsgruppen des Heilbronner Albvereins-Gaus, das Mähgut zusammenzurechen und zum Abtransport auf bereitgestellte Ladewagen zu gabeln. An den Arbeiten dieses Jahres waren auch Mitglieder der Ortsgruppe Heilbronn beteiligt. HB
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