PIlz oder nicht Pilz?

Wir Jäger sind ja sehr häufig im Wald. Vielfältig sind unsere Aufgaben und sie machen Arbeit und Freude. Nebenbei haben wir viel Zeit die Natur zu beobachten. Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Sonne, Wind und Regen zeigen vielfältige Reaktionen in der Tier- und Pflanzenwelt. Die Jagd lässt sich deshalb nicht, wie einige wenige blickgetrübte Auch-Tierfreunde es tun, auf das Abschießen unseres heimischen Wildes reduzieren, wenn wir auch dieser Aufgabe gerne nachkommen. Der Grund: für die Jäger ist der Artenschutz und der Schutz des (jungen) Waldes wichtig und das gewonnene, besonders wertvolle Fleisch ist für die menschliche Ernährung ein ernährungsphysiologisches und kulinarisches Juwel. Wir Jäger nutzen auch gerne die Früchte des Waldes, wie Himbeeren, Brombeeren und Pilze, wenn sie gerade wachsen. Aber nicht alle Pilze sind essbar und manche auch ganz besonders. Im vorausgehenden Beitrag haben wir einen glasig, durchsichtigen Schleimpilz vorgestellt, der eigentlich gar kein Pilz sondern eine Amöbe ist. In diesem Beitrag berichten wir von einem pilzartigen Gewächs, dessen Namen uns leider nicht bekannt ist. Es fühlt sich haarig an und ist trocken. Ob das jemand von den Lesern kennt? 

Unsere heimische Natur bietet immer wieder Geheimnisse und höchst Erstaunliches. Der aufmerksame Spaziergang durch Wald und Feld lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Dabei gilt es die Augen offen zu halten und Neues zu entdecken. Viel Freude beim Entdecken wünschen ihnen die Jäger.

Autor: Hans Peter Schmitt
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 09.03.2020 | 14:58  
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