Sterben unsere Singvögel aus?

Auf der Suche nach Futter klammert sich eine Kohlmeise an einem Meisenknödel fest.

Das Schicksal der heimischen Singvögel beschäftigt die Menschen. Dass zurzeit deutlich weniger Vögel in unserer Heimat zu beobachten sind als in früheren Jahren, führt zu emotionalen Reaktionen. Viele Menschen glauben: die Elstern sind schuld. Das wiederum bestreiten Ornithologen.

Auf einer ganzen Zeitungsseite hatte sich die Heilbronner Stimme mit der Frage beschäftigt, wo all die Singvögel geblieben sind. Der Vogelkundler Ralf Gramlich nannte eine Reihe von Gründen, unter anderem, dass die Bestände seit Jahren rückläufig sind und dass das nasse Frühjahr viele Jungvögel sterben ließ. Viele Menschen halten Elstern für die Sündenböcke: Rabenvögel würden Eier fressen oder Jungvögel aus dem Nest ziehen. Ornithologen zweifeln solche Beobachtungen nicht an. Aber sie gehen nicht davon aus, dass die geschützten Rabenvögel wirklich schuld sind.

Machen Sie mit:
Wie sieht es in Ihrem Garten aus? Beobachten Sie auch weniger Singvögel in Ihrem Garten, in Parks oder beim Spazierengehen? Schildern Sie uns Ihre Eindrücke. Gerne auch mit Fotos von Vögeln, die Sie Gott sie Dank doch noch mit der Kamera erwischt haben. Wir sind gespannt.

Als Reaktion auf einen Beitrag des Nabu Heilbronn und Umgebung erschien in der Heilbronner Stimme am Samstag, 4. Februar, ein kleiner Artikel zum Ergebnis der Stunde der Wintervögel, einer Zählaktion des Nabu. Hier ist der Artikel zu lesen.

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2 Kommentare
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Sigrid Wengert aus Obersulm | 30.01.2017 | 13:36  
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Hohenloher Fischereiverein Künzelsau e.V. aus Künzelsau | 30.01.2017 | 16:59  
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