Wander Gabys Heilbronner Pflanzenwelt - Seidelbast, gewöhnlicher - Daphne mezereum

Dieses Bild stammt von der Wanderung am 15. April 2018 auf der Alb beim Weigoldsberg. Leider liegt kein Bild vor, ohne Grün, also wenn nur die Blüten am Ast sind.
Heilbronn: Heilbronner Stadtwald | Bei einer Wanderung auf der Schwäbischen Alb kamen wir an einem ungewöhnlich großen Seidelbast Strauch vorbei, den die Vorwanderer in voller Blüte erlebten und wegen seines intensiven süßlichen Dufts etwas abseits vom Weg entdeckten. Am 15. April 2018 war er aber bereits grün. Kurz davor stand ein kleiner Strauch, der noch blühte. Der Hinweis der Wanderführer und das schöne Sträuchlein inspirierten einen Wanderfreund zu folgendem Gedicht:

Der Seidelbast, der Seidelbast
er blüht im Frühling fast
an jedem Ast

die Blüten duften zart und süß
viel besser als des Wand`rers Füß

der voller Hast
am Seidelbast
vorüber rast

Winz Schröter, der sich in der Dichtkunst bei einer Wanderung durch das Schweizer Jura übte, als er 12 Tage alleine mit Zelt und Rucksack unterwegs war.

Die Wander Gaby selbst hat im Heilbronner Wald noch keinen Seidelbast gefunden, aber laut den Ausführungen der Montagswanderer muss er auch hier heimisch sein. Er ist  geschützt, aber unter anderen Bundesländern auch in Baden-Württemberg verbreitet. Die Samen werden von Rotkehlchen und Drosseln im Wald verteilt, sie fressen die roten Beeren.

Der Strauch ist in allen Teilen sehr giftig und kann bereits bei Berührung zu unangenehmen Hautreaktionen führen. Er wird auch Kellerhals genannt, weil er Brechreiz und starke Entzündungen im Hals verursacht. Innerlich kommt es zum Kreislaufkollaps. Das Wort Kellerhals kommt von "Quälerhals"
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2 Kommentare
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Rüdiger Reingräber aus Künzelsau | 26.04.2018 | 19:16  
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Wander Gaby aus Heilbronn | 26.04.2018 | 19:38  
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