18. Februar 2020 LINKE beschließt Antrag zu Stolpersteinen in Weinsberg

In Heilbronn gehören die Stolpersteine mittlerweile zum Straßenbild.
Mit acht TeilnehmerInnen fiel die letzte öffentliche Fraktionssitzung der LINKEN im Weinsberger Gemeinderat lebendig aus. Die meisten Anwesenden war das Thema Stolpersteine wichtig. Stolpersteine werden vor Häusern ehemaliger Mordopfer des Nationalsozialismus eingelassen. Der Künstler Gunter Demnig verlegt diese Steine mittlerweile europaweit. Auf der Sitzung wurde über den aktuellen Stand in Weinsberg gesprochen und gemeinsam ein weiteres Vorgehen überlegt. Nun soll das Thema, das zwar breite Zustimmung findet, aber gerade an formalen Anforderungen hängt, weiter angeschoben werden. Mit einem Antrag auf einen Gemeinderatsbeschluss wollen wir den Prozess beschleunigen. In Weinsberg sind es zwei Wohnhäuser, welche mit insgesamt acht Stolpersteinen bedacht werden sollen. Finanziert werden soll das Weinsberger Projekt über Spenden. Juliana Frisch versprach einen Teil der Sitzungsgelder ihrer Fraktion für die Finanzierung der Steine zu spenden.

Anschließend ging es um sozialen Wohnungsbau in Weinsberg. Stadtrat Florian Vollert erklärte die Weinsberger Situation und verwies auf das kommende Stadtentwicklungskonzept, das auch Impulse aus der Bevölkerung aufnehmen möchte. LINKE-Mitglied Alexandra Dautel verdeutlichte an einem konkreten Beispiel, wie schlimm die Lage etwa für Rentnerinnen sein kann.
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