25. November 2021 Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Plakat von Terres des Femmes
Am 25.11.1960 wurden drei junge Frauen in der Dominikanischen Republik durch Soldaten des Diktators Trujillo ermordet. Die drei Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresia Mirabal unterstützten den Sturz des Diktators. Sie wurden als Las Mariposas („Die Schmetterlinge“) zum Symbol des 25. November, der 1981 von lateinamerikanischen Frauen zum Gedenktag ausgerufen und 1999 von der UNO übernommen wurde. Besonders in Lateinamerika, aber auch weltweit finden Aktionen und Demonstrationen statt. Angesichts steigender Frauenmorde unter den wütenden Rufen: „Ni una mas – nicht eine einzige mehr“. 2021 richtet sich der Blick besonders auf die Frauen in Afghanistan, wo das Taliban-Regime die Uhr weit zurückdrehen möchte und auf erbitterten Widerstand stößt. In Deutschland wird jeden 3. Tag eine Frau ermordet, meist durch ihren Ex-Partner. Sexuelle Gewalt in der Familie ist weit verbreitet und hat im Corona-Lockdown zugenommen. Frauen auf der Flucht werden durch erlebte Gewalt zusätzlich traumatisiert. Mobbing ist Gewalt, oft angewandt gegen kämpferische und selbstbewusste Mädchen und Frauen.
In Deutschland, auch in Heilbronn, wehen Fahnen unter dem Motto: Frei leben – ohne Gewalt“. Der Frauenverband Courage präsentiert Beispiele von Gewalt an Frauen mit einem literarischen Stadtrundgang.
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