Aktueller Sozialdatenatlas offenbart Überraschungen und bestätigt Erwartetes

Achim Bocher (rechts vorne) stellt den Sozialdatenatlas vor
Der Sozialdatenatlas der Stadt Heilbronn ist eine wichtige Grundlage für städtische Planungen im sozialen Bereich. Achim Bocher, Leiter des Amtes für Familie, Jugend und Senioren, stellte auf Einladung der GRÜNEN interessante Informationen aus diesem Atlas vor:
In den nächsten 10 Jahren wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Heilbronn kaum abnehmen. Dadurch ist es nötig, auch weiterhin in Kindergärten und Schulen zu investieren.
Jährlich ziehen ca. 10.000 Menschen nach Heilbronn und ca. 9.000 wieder heraus. Diese Zuzüge, sowie die Kinder geburtenstarker Jahrgänge, bescheren unserer Stadt ein konstantes Bevölkerungswachstum.
Der Atlas zeigt auch die Verteilung wirtschaftlich schwacher Menschen und Migranten auf die verschiedenen Stadtteile auf. Um eine soziale Mischung über die Gesamtstadt und bezahlbare Mieten zu erreichen, so Susanne Bay, MdL, Sprecherin für Bauen und Wohnen der Landtagsfraktion, sei eine Quote für bezahlbare Wohnungen bei Neubauvorhaben in allen Stadtteilen wichtig.
Die Abschaffung des Mobilitätstickets empörte die Diskussionsrunde. 1500 Menschen, abhängig von sozialer Unterstützung, konnten für 20 Euro monatlich den ÖPNV in der Region benutzen. 330.000€ kostete es die Stadt, wenig gegenüber anderen Förderungen wie kostenfreier Kindergarten, Sportförderung usw.
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