Antikriegstag immer aktuell

Es ist wieder ein Antikriegstag mit aktuellem Aspekt: Die Beendigung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr zeigt, daß Auslandseinsätze nicht nur verfassungswidrig sind, sondern auch keine positive Veränderung bringen. Im Gegenteil wurden enorme Summen in die Einsätze investiert, deren Resultat Tote und Verwundete sind, aber keine humanitäre Verbesserung bringen.

Auf dem Heilbronner Antikriegstag wurde auch dieser Aspekt besprochen, DIE LINKE war mit ihrem Bundestagskandidaten Konrad Wanner und einem entsprechenden Transparent dabei. Referent war Martin Kunzmann vom DGB, der auf weitere Aspekte wie Rüstungstopp und Flüchtlingselend einging.

Vorab verlas Silke Ortwein (DGB Heilbronn-Franken) Antworten der Heilbronner BundestagskandidatInnen auf eine Anfrage des DGB. Konrad Wanners Auszug erhielt Applaus: "Ich persönlich habe die militärischen Einsätze der Bundeswehr im Ausland schon immer abgelehnt. Nach 20 Jahren Krieg mit vielen Tausend Toten unter der afghanischen Bevölkerung vor allem durch Bombenangriffe, mit über 3600 toten Soldaten bei den Invasionsarmeen kann angesichts des völlig aus dem Ruder gelaufenen Abzugs der US- und Nato-Truppen nur festgestellt werden, daß in Afghanistan nichts besser geworden ist."
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