Automobilarbeiter: Erfolg der Solidarität!

Die französische Delegation aus 8 PSA-Werken schreibt in ihrem Flugblatt: Wir akzeptieren nicht, dass die Produktion von Eisenach nach Frankreich verlagert wird. Wir würden beide verlieren, ihr wäret arbeitslos und wir müssten unerträglich mehr arbeiten... Kolleginnen und Kollegen, wir wünschen euch Mut und Entschlossenheit in eurem Kampf. Für die Einheit der Arbeiterinnen und Arbeiter von Opel und PSA! Ob Opel oder PSA, wir haben die gleichen Bosse, lasst uns zusammenstehen!

Die MLPD erhielt vom Solidaritätskreis für den Erhalt der Arbeits- und Ausbildungsplätze bei Opel Eisenach folgenden Dank für die Unterstützung, auch von Kollegen aus dem Konzern Volkswagen / Audi:

"Ende September...versuchte der oberste Chef von Stellantis (Zusammenschluss von PSA/Opel und Fiat), in einer Überrumpelungsaktion Tatsachen zu schaffen und die Schließung des Werkes Eisenach auf die kalte Tour einzuleiten. ...Innerhalb von drei Tagen wurde das Eisenacher Werk komplett leer gezogen und mit der Verlagerung der Teile nach Sochaux begonnen, wo der Grandland hin verlagert werden sollte. Der hinterhältige Plan ist gescheitert! Tavares musste nachgeben und kleinlaut verkünden, dass die Produktion in Eisenach ab Januar wieder aufgenommen wird und dass Eisenach und Rüsselsheim im Opel-Konzern bleiben!...
Der Aktionstag am 29. Oktober in Eisenach war der Beweis, dass der gemeinsame Kampf möglich ist, über Konzerngrenzen und Ländergrenzen hinweg, mit den Kolleginnen und Kollegen von VW, von Daimler und aus acht französischen Werken. Am stärksten war Sochaux vertreten...Der Solidaritätskreis bedankt sich ganz herzlich für diese überwältigende Initiative!"
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