Bezahlbarer Wohnraum ist drängendes Anliegen - Im Gespräch mit Reinhold Gall MdL

Reinhold Gall MdL im Gespräch mit der SPD-AG 60plus. (Foto: Richard Mall)
Reinhold Gall, seit 2001 Landtagsabgeordneter, derzeit Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, betonte beim Treffen der SPD-AG 60plus, dass in keiner anderen Partei die kommunalen Auswirkungen politischen Handelns so mitgedacht würden wie in der Südwest-SPD. Diese Haltung findet sich auch im Koalitionsvertrag wieder. Die Finanzierung der Kommunen sei ein wesentliches Anliegen der SPD. Für Gall, der sich in dieser Wahlperiode verstärkt für den ländlichen Raum einsetzt, ist es wichtig, dass auch außerhalb der Metropolen eine vernünftige Infrastruktur gewährleistet ist und „flache Land nicht ausblutet“. Dazu gehört eine vernünftige Verkehrsanbindung sowie eine ortsnahe Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs, aber auch eine gute ärztliche Versorgung. Als ein drängendes Problem in unserem Land sieht Gall den Mangel an Wohnraum, „welchen sich der Normalbürger leisten können muss“. Nach dem jahrelangen Verzicht auf sozialen Wohnungsbau sei es ein Unding, dass die grün-schwarze Regierung beim Verkauf landeseigener Flächen für Immobilien nicht auf eine Durchmischung bestehe, etwa 10% Sozialwohnungen und 40% bezahlbare Wohnungen. „Wir brauchen 50 000 neue Wohnungen pro Jahr“, so Gall, der unzureichende Investitionsmaßnahmen des Landes beklagte. SB
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