Die Erde brennt!

Viele Schilder stehen für viele Alarmzeichen der Umweltkrise und drohenden Umweltkatastrophe

In Heilbronn ergriff die Umweltgewerkschaft die Initiative für eine kämpferischen Kundgebung am 6.11. im Stadtteil Sontheim. In ihrem Aufruf „Die Erde brennt“ heißt es:
„Während Helfer im Ahrtal noch immer dabei sind, die Schäden der Flut zu beseitigen, die den Übergang in eine Umweltkatastrophe vor Augen geführt hat, streiten sich die Regierungen der Welt auf der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow über Emissionsrechte. 25 solcher Konferenzen kamen über unverbindliche Absichtserklärungen nicht hinaus.

Während der US-Präsident schon zu Anfang die Konferenz einstimmte: „Möge Gott den Planeten retten“, wollen Umweltaktivisten in der ganzen Welt die Sache lieber selbst in die Hand nehmen und Druck machen. Darum ruft auch die Umweltgewerkschaft e.V. Heilbronn auf zu einer Kundgebung für drastische Sofortmaßnahmen auf Kosten der Hauptverursacher, der Konzerne – statt Greenwashing und Abwälzung der Lasten auf die Massen.“

Die Umweltgruppe der MLPD beteiligte sich und wandte sich in einem Flugblatt an die Bewohner des Stadtteils: „Ob jung oder alt, jeder von uns ist herausgefordert. Wirksamer Umweltschutz kann nur von der Arbeiter- und Umweltbewegung gemeinsam erkämpft werden gegen die Profitinteressen der herrschenden Monopolkonzerne.“

Gemeinsam mit dem Frauenverband Courage, dem Jugendverband REBELL und der Kinderorganisation ROTFÜCHSE wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Liedern und Redebeiträgen gestaltet. Die Rebellen und Rotfüchse verkauften Sticker und sangen ein Umweltlied.

Auf Schildern klagten die beteiligten Gruppen die verschiedenen Auswirkungen der Umweltkrise an (siehe Bild).

Der Frauenverband Courage setzte sich in seinem engagierten Redebeitrag mit idealistischen Vorstellungen zum Umweltschutz auseinander. Er entlarvte die „Mütter für Kernkraft“ und unterstützte die Forderung nach 100 % erneuerbaren Energien.
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