Erika Rosenberg beleuchtet „Schindlers Liste“

Gruppenbild der Klasse 10b mit Erika Rosenberg
Inwiefern entspricht der Film „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg den historischen Tatsachen? Über diese und weitere Fragen zum Film und seinem historischen Hintergrund sprach Prof. Erika Rosenberg mit Zehntklässlern der Helene-Lange-Realschule. Die Wissenschaftlerin und Lehrerin aus Buenos Aires nennt Emilie Schindler ihre „beste Freundin“ – die Frau, die an der Seite ihres Mannes 1200 Juden vor dem sicheren Tod im Nationalsozialismus rettete. Erika Rosenberg recherchierte nicht nur akribisch, sondern befragte vor allem Emilie Schindler als Zeitzeugin. Tatsächlich spielte Emilie Schindler eine entscheidende Rolle bei der Rettung der Menschen, wogegen ihre Darstellung im Film stark verkürzt und verzerrt ist. Erika Rosenberg beleuchtete an diesem und weiteren Beispielen die geschichtlichen Hintergründe und die filmische Umsetzung im bekannten Hollywoodfilm aus dem Jahr 1993. Die Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung ermöglichte die Veranstaltung. Für die Schüler bleibt die Erkenntnis, wie mediale Inszenierungen Geschichte darstellen und verändern. Vor allem bleibt der vorbildliche Einsatz von Oskar und Emilie Schindler für das Leben ihrer Mitmenschen.
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