Gelder aus der Denkmalförderung fließen in den Landkreis Heilbronn

Stiftskirche in Bad Wimpfen (Foto: Wikipedia, gemeinfrei)
Reinhold Gall begrüßt die Förderzusagen im Rahmen der dritten Tranche der Denkmalförderung 2017 für vier Projekte im Landkreis Heilbronn, darunter Ritterstift und Stiftskirche St. Peter in Bad Wimpfen. 97.100 Euro Zuschuss steuert das Land bei zur Sanierung von Nordost-Turm und Obergadenfenster der Katharinenkapelle. "Ich freue mich über die Entscheidung", so Reinhold Gall, der sich für die Förderung der Maßnahme stark gemacht hatte. "Die Stiftskirche gehört zu den prägenden und bedeutendsten Gebäuden der Wimpfener Talstadt. Dieses Bauwerk in gutem Zustand zu erhalten ist nicht nur Aufgabe der Kirche, sondern auch der öffentlichen Hand."

Die Mittel der Denkmalförderung werden vor allem in kirchliche aber auch in kommunale Gebäude investiert und stammen aus den Erlösen der staatlichen Toto-Lotto GmbH. Im Rahmen der dritten und letzten Tranche 2017 werden 84 Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von 4,9 Millionen unterstützt.

Die Denkmalpflege ist für Reinhold Gall jedoch mehr als nur ein wichtiger Beitrag zum Erhalt und der Stärkung der Identität und Gemeinschaft in den Kommunen. Denn auch das Handwerk vor Ort profitiert von den neuen Aufträgen. Die Landesmittel der Denkmalförderung lösen im Durchschnitt das achtfache Investitionsvolumen aus.

Folgende Projekte im Landkreis Heilbronn erhalten ebenfalls eine Förderung:

  • Sanierung Stadtmauer, Lauffen, 12.080 Euro 
  • Ev. Jakobus Kirche, Brackenheim, Außensanierung Kirchenschiff und Turm, 16.610 Euro 
  • Schloss Liebenstein, Neckarwestheim, Voruntersuchung, 32.550 Euro
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