Gerechtigkeit geht anders – Keine (innere) Sicherheit ohne soziale Gerechtigkeit

Silke Ortwein, Paul Schobel und Josip Juratovic MdB (v.l.) beim Arbeitskreis Christinnen und Christen der SPD Heilbronn
Heilbronn: Heinrich-Fries-Haus |

Der Arbeitskreis Christen in der SPD Heilbronn hat gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung und der Betriebsseelsorge Heilbronn eingeladen, um mit Josip Juratovic, SPD-Bundestagsabgeordneter, und dem ehem. Betriebsseelsorger Paul Schobel über Gerechtigkeit zu diskutieren. Silke Ortwein moderierte.

Dringend gebraucht: Mehr Chancengleichheit

Darin herrschte Einigkeit: In einem reichen Land wie Deutschland dürfe niemand mehr zurückgelassen werden. Es müssten Strukturen und Regeln geschaffen werden, damit auch Schwache und Arme einer Gesellschaft eine reelle Chance im Leben erhalten. Ohne soziale Gerechtigkeit gebe es keinen Frieden, so die einstimmige Botschaft. Dies gelte nicht nur für Deutschland, sondern mit Blick auf die Flüchtlingskrise auch global.

Gerechtigkeit gibt es nur mit politischer Beteiligung

Josip Juratovic betonte seine ihm wichtigste Botschaft an diesem Abend. Egal, ob reich oder arm, es sei wichtig, sich zu beteiligen. Davon lebe die Demokratie. Denn sie sei dafür die gerechteste Staatsform. In der Demokratie ist die Stimme des Armen und des Reichen gleich viel wert.
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