Heilbronn Friedensrat: Entspannung statt Aufrüstung

Bedrückend die Nachrichten beim ersten Treffen des Friedensrats nach der Corona- Pause:  Hochrüstung und neue Waffensysteme für die oberhalb der Mosel startbereiten US-Atombomben. Einzig die Ankündigung des US-Präsidenten, 10.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen, wurde einhellig begrüßt. Um Kaiserslautern liegt die größte US-Basis weltweit außerhalb der USA. Dort starten Angriffe Richtung Asien und Afrika. Der von der Luftwaffenbasis Ramstein gesteuerte Drohnenkrieg bedeutet für die Bevölkerung in betroffenen Regionen ein Leben in Angst. Wenn US-Soldaten in ihre Heimat zurückkehren, ist dies für den Heilbronner Friedensrat kein Grund zum Bedauern. Anstelle gegenseitiger Aufrüstung sollte Entspannung und Ausgleich Richtschnur der Politik sein, so Gisela Schulz vom Friedensrat. Sie erinnerte an den Beschluss des Heilbronner Gemeinderats zum Atomwaffenverbot und zur Verbesserung der Beziehungen zu Russland über die Partnerstadt Noworossijsk.
Alfred Huber wies auf die gute Entwicklung Heilbronns nach dem Abzug der amerikanischen Soldaten hin. Beim Schwabenhof gab es Platz für Handel und Gewerbe, begehrte Wohnungen wurden frei. Vergleichbares wünschen sich Wohnungssuchende in der Region Stuttgart und hoffen bei Stuttgart und Böblingen auf neue Wohnungen statt Kasernen.
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