Heilbronner beim Bundesausschuss

Landesgeschäftsführerin der Europa-Union Baden-Württemberg, Bettina Kümmerle, im Gespräch.
Mehr als eine Pflichtübung ist für die Europa-Union Heilbronn die Teilnahme am jährlichen Bundesausschuss der Europa-Union Deutschland. Seit ein paar Jahren nehmen die Heilbronner Bettina und Heinrich Kümmerle als Delegierte teil. Insgesamt war die Delegation aus Baden-Württemberg mit dem Präsidenten Rainer Wieland MdEP, der Landesvorsitzenden Evelyne Gebhardt MdEP und sieben weiteren Delegierten gut vertreten. 

Der Heilbronner Kreisvorsitzende Heinrich Kümmerle freute sich sehr, dass der Antrag des Präsidiums „Europa neu beflügeln: Ein Kernszenario für die Zukunft“ ohne Änderungen übernommen wurde und sich damit klar am fünften Szenario „Viel mehr gemeinsames Handeln“ orientiert und sich zudem für das dritte Szenario „Wer mehr will, tut mehr“ ausspricht. Damit vertritt die Europa-Union Deutschland die Linie, welche von den Teilnehmern der 2. Hertensteiner Gespräche in Heilbronn im September 2018 präferiert wurde.

Zur Zufriedenheit der gesamten Delegation trug auch bei, dass der Bundesausschuss nunmehr fordert, das Prinzip der Spitzenkandidaten bei den Wahlen zum Europäischen Parlament für die Bestimmung des Kommissionsvorsitzes aufrechtzuerhalten. Die proeuropäischen Parteien werden aufgefordert, sich in ihren europäischen Parteienfamilien dafür einzusetzen.
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